Spielfeld Klassik

Projektbericht der Pestalozzischule

Freitag, 18. November 2011 von cnmoeller

Hier wichtige Nachrichten aus der Pestalozzischule Landshut:
Wir waren am 09.10. und am 06.11. im “Ristorante Allegro” in der Philharmonie und sind begeistert und glücklich!!!
Nachdem wir ein ganzes Schuljahr lang mit Sternschnuppe und den Philharmonikern mit größtem Vergnügen Kostproben genießen durften und in das “Ristorante Allegro” reinschmecken konnten, war es endlich soweit: Schüler mit Eltern, Geschwistern und Betreuern aus der Schule fuhren mit dem Bus nach München. Und schon im Foyer waren unsere guten Bekannten anzutreffen: Manuel, Bob, Alexandra und Odette mit ihren Instrumenten – und seit deren Besuch an unserer Schule wissen wir ja genau, wie das ist mit so einer Geige oder einer Klarinette! Und im Konzertsaal kennen wir uns richtig gut aus, schließlich durften wir vor einigen Wochen schon mal bei den Proben dabei sein und hinter die Kulissen schlüpfen…! Und was es dann auf der Bühne zu sehen und zu hören gab war ja ganz unglaublich!! So was Aufregendes, Buntes, Lustiges: Vergnügen pur!!
Das “Ristorante Allegro” ist für uns wirklich was Einmaliges und Großartiges, für viele unserer Schüler bestimmt ein freudiger Höhepunkt im Schulleben, der lange nachwirken und in schönster Erinnerung bleiben wird!
Für uns Lehrkräfte war es immer wieder sehr berührend zu erleben, wie die neuen Klänge, die uns unsere Freunde aus dem Ristorante Allegro in unsere Schule brachten, unsere Schüler zum Staunen brachten und sich ihnen ein Stückchen neue spannende Welt auftat. So schön kann Schule sein!!
Vielen herzlichen und lieben Dank an Uli Haider, der sich mit uns zusammen auf den Weg ins “Ristorante” begeben hat und uns mit viel Feingefühl und Frische all die wunderbaren Kontakte und Begegnungen ermöglicht hat! Und natürlich an Margit und Werner, an die lieben Musikerinnen und Musiker der Münchner Philharmoniker, die zu uns nach Landshut gekommen sind und nicht zuletzt an Frau Eichhorn, die uns mit viel Geduld alle unsre Sonderwünsche erfüllen konnte!!
Wir wünschen dem “Ristorante Allegro” und allen seinen vielen Köchen weiterhin bestes Gelingen und dass alle großen und kleinen Konzertbesucher soviel Freude und Spaß an diesem außergewöhnlichen Stück haben wie wir!

Mit 1000 Grüßen von Herzen,
Petra Mandel und das Ristorante-Allegro-Team der Pestalozzischule Landshut
im Namen aller unserer Schüler der Grund- und Hauptschulstufe und deren Eltern und Geschwister

Gelebte Patenschaft

Donnerstag, 17. November 2011 von cnmoeller

Konzert des ODEON-Jugendsinfonieorchesters

Als Patenorchester der Münchner Philharmoniker können wir, das ODEON, auf ein besonders gelungenes Musikerlebnis zurückblicken: Unser Konzert am 30. Oktober im Prinzregententheater. Denn neben Brahms’ vierter Symphonie und Auszügen aus “Cinderella” von Prokofjew erklang Webers zweites Klarinettenkonzert mit Alexandra Gruber, Soloklarinettistin der Philharmoniker. Für uns war es eine einmalige Erfahrung das Konzert mit einer Musikerin von Weltklasse spielen zu dürfen.
Bereits die Proben deuten auf ein vielversprechendes Ergebnis hin, denn sie verlaufen in lockerer, aber dennoch hoch konzentrierter Atmosphäre. Alexandra Gruber verbreitet einfach gute Laune und man sieht ihr den Spaß bei der Sache an. Wir Jugendlichen merken so etwas natürlich sofort und lassen uns anstecken. Die Erfahrenen unter uns, aber auch gerade unsere neuen Mitspieler, für die es die erste ODEON-Probenphase ist, spüren die einzigartige Atmosphäre, die man in einer guten Orchesterprobe erleben kann.
Auf der Bühne im prächtigen Saal glänzt Alexandra Gruber dann mit Ausdruckskraft und Virtuosität und stiftet uns damit zu “freudigem und unmittelbar gemeinsamen Musizieren” an (Süddeutsche Zeitung, 2.11.2011). Vor allem begeistert sie uns keck kapriziös im dritten Satz, dessen Triolenpassagen am Schluss den ganzen Abend lang durch unsere Köpfe sausen.
Wir freuen uns sehr über dieses Stück gelebte Patenschaft und nehmen die musikalische Bereicherung mit in die Zukunft. Weitere Projekte mit den Philharmonikern warten!

Konrad Viebahn aus dem ODEON

>>> Musikalische Patenschaft

Projekttag an der Pestalozzischule

Mittwoch, 14. September 2011 von cnmoeller

>>>Fotos vom Projekttag an der Pestalozzischule >>>

Kurz vor Ende des Schuljahres und somit auch kurz vor dem Besuch der Premiere von „Ristorante Allegro“ fand am 12. Juli ein Projekttag an der Pestalozzischule in Landshut statt.

Trotzdem wir kurz vorher umdisponieren mussten, weil Jana Nagy, unsere Lilli Lecker, durch einen Unfall außer Gefecht gesetzt war, hatten wir einen tollen Tag.

Diesmal waren neben den „Sternschnuppen“ meine Kollegen Odette Couch (Violine) und Bob Ross (Horn) mit von der Partie.

Bob mit seinem Esprit brachte die Klassenzimmer förmlich zum Überkochen. Er hatte extra selbstgebaute Schlauchhörner dabei (Rezept: ein ca. 3 – 4 m langer Schlauch, ein Trichter und ein Mundstück). Die Schüler wurden im Nu zu Hornkollegen und fast jeder brachte einen Ton heraus. Das war oft ganz schön laut.

Odette war eher für die ruhigen Töne zuständig, aber auch Geigen sind nicht nur leise. Die Kinder durften nämlich auf Odettes Instrument spielen und einige waren ganz schön erstaunt, wie laut das am Ohr klingt.

Man konnte viel Neues lernen, zum Beispiel, dass bei den Haaren des Bogens, die ja vom Schwanz eines Pferdes stammen, nur die von Hengsten verwendet werden und wisst ihr warum? Weil die Stuten beim Pinkeln ihren Schwanz treffen und dann will die Haare keiner mehr. Eigentlich klar. Aber wer denkt schon an so was.

Margit und Werner sind an der Schule schon alte Bekannte und die Kinder kennen jedes Lied in- und auswendig.

Neu war diesmal, dass Katrin Stadler vom Bayerischen Rundfunk dabei war. Sie sammelte Material für eine Hörfunk-Sendung über „Ristorante Allegro“, die nach der Premiere im Oktober im Rahmen der Kindersendung „Do-Re-Mikro“ ausgestrahlt wird.

Nach der Mittagspause gab es für alle Schüler bei wunderschönem Wetter eine kleines „Open-air“ von Sternschnuppe (gemeinsam mit Odette). Da ging die Post noch mal so richtig ab, es wurde gesungen, getanzt und viel gelacht.

In einem meiner früheren Blog-Beiträge habe ich von einem 14-jährigen Mädchen berichtet, deren unermessliche Freude an der Musik mir besonders aufgefallen war. Sie ist vor kurzem verstorben. Ihre Lehrerin erzählte mir, dass die Musik von „Ristorante Allegro“ sie bis zu ihrem Tod begleitet hat.

Ein Bild in der Aula, das die Kinder mit Kerzen geschmückt haben, erinnert an sie.

Uli Haider

Alexandra Gruber zu Gast in der Pestalozzischule Landshut

Mittwoch, 8. Juni 2011 von cnmoeller

Soloklarinettistin der Münchner Philharmoniker Alexandra Gruber besucht im Rahmen des Projekts “Ristorante Allegro” die Landshuter Pestalozzischule. Mit im Gepäck hat sie viele verschiedene Klarinetten…

Endlich geht’s los!

Dienstag, 31. Mai 2011 von cnmoeller

Nach mehr als zweijähriger Vorbereitung beginnen die Proben der Schauspieler für unser „Ristorante Allegro“. Die Halle einer ehemaligen Kaserne ist Schauplatz dafür und für mich als Musiker ist es spannend, zuschauen zu können. Denn diese Proben sind natürlich ganz anders als die eines Orchesters. Während im Orchester die Musiker ruhig dasitzen und nur einer reden darf, nämlich der Dirigent, geht es bei dieser Schauspielerprobe viel turbulenter zu.

Als ich reinkomme, wird gerade das „Kühlschranklied“ geprobt. Alle sitzen um das Keyboard rum, das von Dean Wilmington, dem Korrepetitor gespielt wird (so nennt man den Klavierbegleiter, der das Orchester ersetzt, das natürlich erst bei den allerletzten Proben dazu kommt). Und weil alle unsere acht Schauspieler auch sehr gut singen können, geht bei dem Lied so richtig die Post ab.

Anschließend kommt der Choreograph Björn B. Bugiel zum Zug. Er entwickelt die Tanzformationen im Stück und das ist eine Menge Arbeit bei insgesamt zehn Liedern. So schickt er Constanze (alias Willi Vanilli), die als Kühlschrank verkleidet in einem großen Karton steckt, in die eine und Charlotte (alias Heidi Hühnchen), ebenfalls Kühlschrank, in die andere Richtung. Caro (alias Sabine Rosine) muss zeigen, dass sie als Tomate den Kühlschrank unheimlich „cool“ findet, während Hansi (alias Peter Silie) immer wieder den entlaufenen Kühlschrank in allen möglichen Richtungen entdeckt. Am Ende des Liedes fängt Benjamin (alias Renato Gelato) an, seinen Text zu sprechen und wüsste ich nicht, dass er Deutscher ist, würde ich denken, ein echter Italiener steht auf der Bühne, so perfekt ist sein Akzent.

Die eigentliche Chefin dieser Proben ist aber Ruth-Claire Lederle, die Regisseurin. Sie sorgt dafür, dass das Ensemble (so nennt man die Gruppe der Schauspieler) gut zusammen spielt, ein Team wird und die Geschichte so rüber bringt, dass am Schluss wirklich alle begeistert sind. Da geht es dann auch mal um Kleinigkeiten, wie die besondere Betonung eines bestimmten Wortes oder eine Geste, die auch in der letzten Reihe der Philharmonie noch erkannt werden muss. Denn jeder, wirklich jeder der 2400 Besucher einer Aufführung soll alle Details erleben können. (Übrigens, es sind schon ziemlich viele Karten verkauft, wer also dabei sein will, sollte schnell zugreifen.) Die rechte Hand von Ruth ist Sophie Greza, die Regieassistentin, sie kümmert sich, damit alles Notwendige dokumentiert und organisiert wird. Schließlich will man ja nicht jeden Tag von Vorne beginnen.

Auf einem der Tische liegen Entwürfe der Kostümbildnerin Sigrid Wenter und in einer Ecke steht ein maßstabsgetreuer Entwurf des Kochtopfes, der dann in der Mitte der Bühne platziert werden wird. Christof Wessling ist derjenige, der das Bühnenbild entwirft und auch bauen wird. Er hat wirklich tolle Ideen, aber die darf und will ich noch nicht verraten.

Margit Sarholz und Werner Meier sind heute auch in der Probe. Sie schauen immer wieder mal vorbei, um zu besprechen, ob ihre musikalischen Ideen so umgesetzt werden können, wie sie sich das vorstellen. Sonst muss Rainer Bartesch, der Arrangeur, die Partitur wieder umschreiben.

Man sieht, es sind eine Menge Leute an dieser Produktion beteiligt. Alle arbeiten mit ganzer Kraft, damit „Ristorante Allegro“ für das Publikum ein einzigartiges Erlebnis wird. Und da jeder Einzelne ein Meister seines Faches ist, kann das Ergebnis nur gut werden. Ich freue mich darauf.

Uli Haider

Constanze Lindner als "Willi Vanilli" (© www.wildundleise.de)

Constanze Lindner als "Willi Vanilli" (© www.wildundleise.de)

Kostümskizzen zu "Ristorante Allegro"

Kostümskizzen zu "Ristorante Allegro" (© www.wildundleise.de)

Caroline Hetényi als "Sabine Rosine" (© www.wildundleise.de)

Caroline Hetényi als "Sabine Rosine" (© www.wildundleise.de)

Charlotte Thompson als "Heidi Hühnchen" (© www.wildundleise.de)

Charlotte Thompson als "Heidi Hühnchen" (© www.wildundleise.de)

Bühnenbildmodell (© www.wildundleise.de)

Bühnenbildmodell (© www.wildundleise.de)

Charlotte Thompson als "Heidi Hühnchen" (© www.wildundleise.de)

Charlotte Thompson als "Heidi Hühnchen" (© www.wildundleise.de)

Ruth-Claire Lederle (Regisseurin) und Björn B. Bugiel (Choreograph) (© www.wildundleise.de)

Ruth-Claire Lederle (Regisseurin) und Björn B. Bugiel (Choreograph) (© www.wildundleise.de)

Hallo!

Montag, 7. März 2011 von cnmoeller

Katharina Triendl

Ich heiße Katharina Triendl. Seit 14 Jahren spiele ich bei den Münchner Philharmonikern mein Lieblingsinstrument: die Violine. Ich gehöre zur zweiten Geigengruppe und habe es gern, mitten im Orchesterklang zu agieren. Die Aufgaben der zweiten Violinen sind sehr vielfältig und oft ganz schön knifflig.

Ich bin in Berlin aufgewachsen. Das Kulturleben dort hat mich sehr beeinflusst und mir starke Impulse gegeben. Meine Erfahrungen und Erlebnisse lasse ich in meine Arbeit für Spielfeld Klassik einfließen. Ich engagiere mich schon seit einigen Jahren für das Jugendprogramm der Münchner Philharmoniker. Oft bin ich mit meiner Geige bei Instrumentenvorstellungen oder Kindergartenkonzerten dabei. Zum Beispiel auch beim nächsten „Gasteig brummt“ am 22. März 2011.

In Berlin habe ich die Spezialschule für Musik besucht, eine besondere Schule, in der frühzeitig mit der gezielten musikalischen Ausbildung begonnen wurde und wo natürlich auch Kammermusik- und Orchesterspiel zum Lehrplan gehörten. Während des Studiums spielte ich dann im Bundesstudentenorchester und im Weltorchester der Jeunesse musicales. Das waren nicht nur musikalisch großartige Erlebnisse für mich – auch, dass ich andere Musiker aus fernen Ländern kennen lernen, mit ihnen gemeinsam musizieren und auf Reisen gehen durfte, hat mir unheimlich Spaß gemacht, Energie gegeben und mich sehr bereichert. Und genau dies habe ich auch hier bei den Münchner Philharmonikern gefunden.

Musik ist eine Sprache, die keine Grenzen kennt und die jeder von Euch verstehen kann, auch wenn Ihr selbst kein Instrument spielt. Ich bin gespannt darauf, Euch im Gasteig zu treffen!

Manuel von der Nahmer zu Gast in der Pestalozzischule Landshut

Montag, 28. Februar 2011 von cnmoeller

Mit seinem Cello besucht Manuel von der Nahmer die Pestalozzischule Landshut

Der Ton kitzelt an den Fingerspitzen!

So kann man auch Musik machen: mit einem Flitzebogen...

... und einem Eimer!

Aber auf dem Cello kann Manuel von der Nahmer noch schöner spielen und wird meisterhaft dirigiert!

Ristorante Allegro – Workshop an der Pestalozzischule in Landshut

Mittwoch, 23. Februar 2011 von admin

Ein besonderes Anliegen von mir ist eine Gruppe, die in unserer Gesellschaft kaum wahrgenommen wird. Es sind die Kinder mit geistiger Behinderung. Gerade für sie spielt Musik eine große, bedeutende Rolle und kann helfen, das Leben besser zu meistern.

Vergangene Woche konnte ich das hautnah miterleben, als ich mit den Sternschnuppen Margit Sarholz und Werner Meier als Vorbereitung für ein ganz besonderes “Ristorante Allegro” – Nebenprojekt die Pestalozzischule in Landshut besuchte.

Die Idee ist, genau diesen Kindern mit ihren Eltern und Geschwistern die Gelegenheit zu geben, als Familie ein Konzert zu erleben. Eine Gelegenheit, die ihnen aufgrund ihrer Einschränkungen fast immer verwehrt bleibt. Die Münchner Philharmoniker und Sternschnuppe bieten mit “Ristorante Allegro” ein Angebot, das auch für diese Familien geeignet ist. Neben ganz praktischen Aspekten, wie eines behindertengerechten Zugangs, darf bei “Ristorante” mitgesungen, mitgetanzt und jegliche Form der Begeisterung gezeigt werden, ohne dass sie als störend empfunden wird.

Von den Lehrern der Pestalozzischule wurde ein Konzept erarbeitet, dass die Kinder über ein ganzes Schuljahr auf diesen Besuch vorbereitet, damit sie von den vielen Eindrücken, die im Konzert auf sie warten nicht überwältigt werden. Dazu gehören neben dem “normalen” Unterricht, Instrumentendemos von Musikern der Philharmoniker, das Kennenlernen der verschiedenen Figuren aus dem Stück (kombiniert mit Besuchen der Schauspieler) und natürlich das Erarbeiten der Lieder, die im Musical vorkommen. Es wird gebastelt, gemalt, geschrieben, gesungen und getanzt.

Vergangene Woche also packte Werner seine Gitarre und Margit ihre Stimme ein, um gemeinsam mit den Kindern die Lieder aus “Ristorante” zu singen. Und ich kann nur sagen, es war überwältigend. Wir alle hatten unheimlich viel Spaß und man kann nur staunen, was die Musik alles bewirkt.

Einige der Kinder wuchsen förmlich über sich hinaus. Sonst recht verschlossen, sangen einige lauthals mit. Sonst sehr schüchtern, trauten sich andere Werner nach einem bestimmten Lied zu fragen. Ein autistisches Kind, dem normalerweise das Zusammensein in der Gruppe schwerfällt, klatschte und tanzte. Es war einfach toll.

Zwei Kinder werden mir in besonderer Erinnerung bleiben. Zum einen ein 14-jähriges quietschfideles Mädchen, dem das gemeinsame Singen sichtlich Spaß machte. Es leidet an einer Krankheit, bei der die durchschnittliche Lebenserwartung bei 16 Jahren liegt. Ich selbst bin gerade 40 geworden und habe in etwa die Hälfte meines Lebens hinter mir. Bei diesem Kind war das mit 8 Jahren der Fall ….

Die Kraft der Musik kann man aber nicht besser beschreiben als mit der Reaktion eines Kindes, das schwer geistig behindert ist, weil sein Vater es als Kind viel zu heftig geschüttelt hat. Seine Betreuerin sagte voller Freude zu ihren Kollegen: “Habt ihr das gesehen? Er hat gelacht! Ich wusste, dass er das kann!”

Uli Haider

Margit und Werner von Sternschnuppe zu Gast in der Pestalozzischule

Gemeinsam werden die Lieder von "Ristorante Allegro" gesungen

Die "Ristorante Allegro"-Lieder helfen beim Erlernen von Wörtern und Gebärden

Da hält es keinen mehr auf den Plätzen

Hallo alle zusammen!

Mittwoch, 23. Februar 2011 von admin
Manuel von der Nahmer

Manuel von der Nahmer

Mein Name ist Manuel von der Nahmer und ich bin seit 13 Jahren Mitglied der Cellogruppe und Fußballmannschaft der Münchner Philharmoniker.

Mein erstes Musikinstrument, welches ich mit 5 Jahren gelernt habe, war das Klavier. Obwohl mir das Klavier viel Spaß gemacht hat, war es immer mein Traum in einem Orchester mit anderen Kindern zusammen zu spielen. Im Alter von 9 Jahren habe ich mich dann für das schönste aller Orchesterinstrumente entschieden: das Cello! Glücklicherweise hatte ich gleich einen hervorragenden Cellolehrer, sodass ich schon bald gut genug war, um im Schulorchester und Jugendorchester meiner Heimatstadt Wuppertal mit zu spielen. Später konnte ich dann sogar in internationalen Jugendorchestern dabei sein, in denen ich Musiker aus der ganzen Welt kennen gelernt habe. Die vielen schönen Konzerterlebnisse und Reisen mit diesen Orchestern haben mich dann überzeugt, das Cellospiel zu meinem Beruf zu machen.

Die Freude an diesem Beruf möchte ich als Mitglied des Spielfeld Klassik Teams an euch weitergeben. Seit einiger Zeit organisiere ich schon die Streichinstrumentendemonstrationen und moderiere seit diesem Jahr auch unsere Kindergartenkonzerte, die mir besonders am Herzen liegen.

Hoffentlich hat unser umfangreiches Angebot auf dem Spielfeld Klassik viele von euch neugierig gemacht und wir sehen und hören uns bald im Gasteig!

Manuel von der Nahmer

Patenschaft mit dem ODEON

Dienstag, 15. Februar 2011 von cnmoeller


Ich heiße Hannah Pollok und spiele seit der Gründung 2006 im ODEON-Jugendsinfonieorchester Oboe. Musik ist für mich ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden. In kaum etwas Anderem kann ich so versinken, mich selbst ausdrücken und ausleben und bekomme gleichzeitig so viel Kraft und Positives zurück. Durch das Musizieren habe ich tolle Menschen kennen gelernt und tiefe Freundschaften geknüpft, denn Musik verbindet einfach…


Als ich elf Jahre alt war, habe ich das erste Mal in ein Oboenrohr geblasen, ohne zu wissen, zu welchem Instrument es gehörte, und mich dabei entschieden: “Das will ich spielen!” Die vielen besonderen Erlebnisse, Proben, Konzerte, Probenphasen, Tourneen und Wettbewerbe haben mich mit dem ODEON zusammengeschweißt. Das Besondere für mich an diesem Orchester ist, dass neben dem eigentlichen Musizieren auch der Zusammenhalt und die soziale Verantwortung füreinander so gut und wichtig sind. Dank des guten zwischenmenschlichen Klimas gibt es kaum eine Probe, die nicht in einem geselligen Beisammensein bei “unserem” Italiener endet.


Es war ein tolles Erlebnis, wie gut sich bei dem Zusammentreffen des ODEON mit den Münchner Philharmonikern beide unterschiedlichen Gruppen ergänzt haben. Die Philharmoniker brachten ihre Routine, Ruhe, Professionalität und Präzision ein, das junge ODEON strahlte trotz des für sie ungewöhnlich großen Rahmens Enthusiasmus und Frische aus. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, dabei zu sein und ich hoffe auf weitere gemeinsame Projekte.