Die Sopranistin Christine Schäfer wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte an der Hochschule der Künste in Berlin bei Professor Ingrid Figur. Während ihres Studiums besuchte sie Meisterklassen bei Arleen Augér, die ihrer Karriere wichtige Impulse gab. Zu den Persönlichkeiten, die ihre Laufbahn prägten, zählen auch Dietrich Fischer-Dieskau, Sena Jurinac und Aribert Reimann, der bereits mehrere Stücke für die Künstlerin geschrieben hat.
Christine Schäfer hat sich bereits einen Namen als Opern- und Konzertsängerin gemacht. Am Beginn ihrer Karriere konzentrierte sie sich zunächst auf das Konzertfach. Sie sang Werke von Händel, Oratorien wie die Johannes- und Matthäus-Passion, gab viele Liederabende und machte sich mit Alter Musik vertraut, u.a. in Konzerten mit Musica Antiqua Köln. Auf der Opernbühne machte Christine Schäfer 1992 als Bergs Lulu auf sich aufmerksam. Der große internationale Durchbruch gelang ihr 1993, als sie bei ihrem Operndebüt in Amerika als Sophie im "Rosenkavalier" beim Festival der San Francisco Opera auftrat. Zu den großen Erfolgen zählte auch ihre Lulu bei den Salzburger Festspielen 1995, Auftritte in "Pierrot lunaire" am Pariser Châtelet und an der Staatsoper in Berlin unter Pierre Boulez, ihr Rollendebüt als Zerbinetta an der Münchener Staatsoper, als Pamina und Elisa in "Il Re Pastore" an der Nederlandse Opera, Pamina in Brüssel, Gilda und Susanna in Bern und in der Titelrolle von Donizettis "Lucia di Lammermoor" an der Welsh National Opera. 1997 und 1998 begeisterte sie das Publikum als Konstanze in der "Entführung" unter der Leitung von Marc Minkowski bei den Salzburger Festspielen, wo sie auch 1999 wieder als Lulu zu hören sein wird.
1988 sorgte ihr Recitaldebüt bei den Berliner Festspielen in Aribert Reimanns "Nacht-Räumen" für Aufsehen. Seitdem hat sie u.a. Liederabende in Paris, London und Frankfurt gegeben und ist regelmäßig Gast internationaler Festspiele in Europa und in den USA. Christine Schäfer hat mit namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Sir Simon Rattle, Seiji Ozawa und Nikolaus Harnoncourt zusammengearbeitet. Besondere Anerkennung hat sie als Interpretin von Barockmusik und Musik des 20. Jahrhunderts gefunden, die sie mit vielen namhaften Künstlern aufgeführt hat. Auf ihrem ausgefüllten Terminkalender für 1998/99 stehen unter anderem Recitals in Bayreuth, Berlin, Amsterdam, Zürich und Barcelona sowie Auftritte in Zemlinskys Der Zwerg an der Bastille Opera, Haydns Schöpfung in Zürich und in Mozarts Zauberflöte in Amsterdam.
1997 unterzeichnete Christine Schäfer einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Nach ihrer ersten Einspielung mit Mozart-Arien und Orchesterliedern von Strauss mit Claudio Abbado und den Berliner Philharmonikern (Echo-Klassik 1998) erschien ihre Aufnahme von Schönbergs Pierrot lunaire mit Pierre Boulez und dem Ensemble InterComtemporain. Ihre nächste Aufnahme mit J.S. Bachs Hochzeitskantaten erscheint im August 1999. Es begleitet die Musica Antiqua Köln unter Leitung von Reinhard Goebel.
Zubin Mehta, Dirigent
Zubin Mehta, Dirigent
Zubin Mehta, Dirigent
Mayuko Kamio, Solist
Zubin Mehta, Dirigent
Mayuko Kamio, Solist
Zubin Mehta, Dirigent
Mayuko Kamio, Solist
Zubin Mehta, Dirigent
Mayuko Kamio, Solist
Zubin Mehta, Dirigent
Mayuko Kamio, Solist
Zubin Mehta, Dirigent
Mayuko Kamio, Solist
Die nächsten Konzerte
18. und 19. September 2010
Zubin Mehta dirigiert Mahler
Giuseppe Verdi
Ouvertüre zu "La forza del destino"
Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie D-Dur KV 504 "Prager Symphonie"
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 1 D-Dur (fünfsätzige Urfassung)
Zubin Mehta, Dirigent
21. und 22. September 2010
Bruch Violinkonzert
Anton Webern
Passacaglia op. 1
Max Bruch
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Zubin Mehta, Dirigent
Mayuko Kamio, Violine
24. September bis 3. Oktober 2010
Südamerika-Tournee
Zusammen mit Ehrendirigent Zubin Mehta und Mayuko Kamio als Solistin reisen die Münchner Philharmoniker nach Südamerika um Konzerte in Sao Paulo, Rio de Janeiro und Buenos Aires zu geben. Mit im Gepäck sind Werke von Bruch, Mahler, Mozart, Tschaikowsky und Webern.
News aus dem Orchester
Mit Beginn der Saison 2010/2011 begrüßen wir zwei neue Mitglieder in unserem Orchester! Helena Madoka Berg ist das neue Gesicht bei den 1. Violinen und Monika Leskovar wird als Solocellistin am ersten Pult unserer Cellogruppe sitzen. >>>
Praktikum im Künstlerischen Betriebsbüro
Einmal hinter die Kulissen blicken und in der Organisation eines großen Symphonieorchesters mitwirken? Im Künstlerischen Betriebsbüro der Münchner Philharmoniker ist ab sofort eine Praktikantenstelle zu besetzen. >>>


