Katia und Marielle Labèque

Labeque Schwestern  credit Nicoletti Umberto 2

Auf die beiden Pianistinnen Katia und Marielle Labèque trifft das Attribut "nonkonformistisch" zu wie auf nur wenige andere Interpreten des internationalen Musiklebens. Sie sind in keine künstlerische Schablone zu pressen, ihr Repertoire birgt Widersprüchliches und Überraschendes. Als Töchter von Ada Cecchi, selbst eine Studentin von Marguerite Long, war ihre ganze Kindheit von Musik erfüllt. Schon früh widmeten sie sich der zeitgenössischen Musik, insbesondere Werken von Komponisten wie Boulez, Berio, Ligeti und Messiaen. Prägend war ihre Begegnung mit Luciano Berio, der sie ermutigte, gegenüber allen Musikrichtungen offen zu sein. Ihr Repertoire umfasst eine enorme Bandbreite der unterschiedlichsten Stilrichtungen und so wechseln sie mit Vorliebe von Vorbach'schen Meistern zu zeitgenössischen Werken. Katia und Marielle Labèque machen weltweit eine außergewöhnliche Karriere und konzertieren mit den weltbesten Orchestern wie den Berliner, Wiener und New Yorker Philharmonikern, dem Leipziger Gewandhausorchester, der Dresdner Staatskapelle, dem Boston und Chicago Symphony Orchestra, der London Symphony, der Filarmonica della Scala sowie Dirigenten wie Semyon Bychkov, Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Zubin Mehta, Antonio Pappano, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Leonard Slatkin und Michael Tilson-Thomas unter anderen. Inzwischen sind sie fixe Programmpunkte bei Festspielen wie dem Lucerne Festival, den BBC Proms, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, in Tanglewood, den Salzburger Osterfestspielen sowie der Mozartwoche, dem Ravinia Festival und nicht zuletzt dem Klavierfestival Ruhr. Das Bestreben, eine Brücke zu schlagen, welche alle Aspekte zeitgenössischen Schaffens verbindet, ließ Katia und Marielle Labèque ihr eigenes Label und eine Stiftung zur wissenschaftlichen Recherche gründen.

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August 2014