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  • Sonntag, 09.10.2022, 11 Uhr Festsaal im Münchner Künstlerhaus|1. KammerkonzertTermin speichern

»Sounds and Lucid Intervals«

  • David Friedman/ Dave Samuels

    "Carousel" für Marimba und Vibraphon

  • Pierre-Yves Level

    "Les Gémeaux" für Trompete und Percussion

  • Andy Pape

    "CaDance for Two" für Percussion Duo

  • Dave Maric

    "Lucid Intervals" für Trompete und Schlagzeug

  • Iannis Xenakis

     

    geboren 01.05.1922 in Braila (Rumänien)

    "Rebonds" Satz B für zwei Schlagzeuger

  • Richard Rodgers

    "My Funny Valentine" Jazz-Ballade für Trompete und Vibraphon (Bearbeitung: Tim Collins)

  • Daniel Schnyder

    "Arabesque" für Trompete, Marimba und Percussion

  • Guido Segers Trompete

    Der in Bree im Nordosten Belgiens geborene Musiker absolvierte die Ausbildung zum Trompeter an den Konservatorien von Brüssel und Lüttich; anschließend ging er zu Pierre Thibaud nach Paris. Zudem besuchte er Meisterkurse bei Maurice André und Roger…

  • Sebastian Förschl Percussion

    Der Schlagzeuger Sebastian Förschl erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater München bei Peter Sadlo und Franz Bach. Im Sommer 2009 legte er die Diplomprüfung ab und trat in die Meisterklasse über. Sebastian Förschl war…

  • Jörg Hannabach Percussion

    Jörg Hannabach erhielt seine Ausbildung bei Arnold Riedhammer am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium und bei Franz Bach an der Hochschule für Musik in Frankfurt, wo er sein Studium mit dem Künstlerischen Diplom abschloss. 1992 wurde er Mitglied…


Lucid Intervals – klar, verständlich, fast durchsichtig klingen sie, die Intervalle auf Trompete, Marimba und Vibraphon. Manchmal wirken die Einwürfe rhapsodisch, Linien enden im Nichts; Festgelegtes klingt oft unbestimmt, anderswo ist diese Unbestimmtheit das wichtigste Element der Komposition. Die klassische Verteilung Melodie- und Rhythmusinstrument wird aufgehoben, wer übernimmt die Führung? An manchen Stellen, etwa in Levels »Les Gémeaux«, bewegen sich Trompete und Vibraphon tatsächlich wie Zwillinge, anderswo treten sie sich wie Antagonisten gegenüber. Manche Stücke wachsen organisch, wie »Carousel« für Vibraphon und Marimba, andere, wie Andy Papes »CaDance for Two«, sind richtiggehend choreographiert. Und dann gibt es Stücke wie »My Funny Valentine«, das unabhängig von seiner Besetzung mit seiner Schlichtheit und Klarheit zum Welterfolg wurde.