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»Dreidimensional«

  • Max Reger

    Neben Richard Strauss, Gustav Mahler, Hugo Wolf oder Arnold Schönberg sind die meisten deutschen Komponisten um 1900 lange Zeit stark in Vergessenheit geraten. Max Reger (1873—1916) ist einer von ihnen, andere sind Hans Pfitzner, Ferruccio Busoni,…

    Streichtrio Nr. 1 a-Moll op. 77b

  • Anton Webern

    Anton Webern wurde am 3. Dezember 1883 in Wien geboren und wuchs in Graz und Klagenfurt auf. Er studierte an der Universität Wien Musikwissenschaft und promovierte dort. Von 1904 bis 1908 erhielt Webern Kompositionsunterricht von Arnold Schönberg und…

    Streichtrio op. 20

  • Wolfgang Amadeus Mozart

    Mit seinen Symphonien, Opern, Konzerten und seiner Kammermusik ist Wolfgang Amadeus Mozart heute der meistgespielte Komponist aller Zeiten. Am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren, zeigte Mozart schon sehr früh eine phänomenale Begabung für die Musik.…

    Divertimento für Streichtrio Es-Dur KV 563

  • Simon Fordham Violine

    In Melbourne / Australien geboren, studierte Simon Fordham Violine am angesehenen Victorian College of Arts in seiner Heimatstadt sowie an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Seine Karriere als Orchestermusiker begann Simon Fordham bei der…

  • Burkhard Sigl Viola

    Burkhard Sigl stammt aus einer Musikerfamilie und begann bereits im Alter von fünf Jahren Violine zu spielen. Schon während seiner Schulzeit am musischen Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg studierte er am dortigen Konservatorium u.a. bei Walter…

  • Shizuka Mitsui Violoncello

    Shizuka Mitsui erhielt mit fünf Jahren seinen ersten Cellounterricht und studierte an der Toho Gakuen School of Music in Tokio bei Hakuro Mori und Wen-Sinn Yang. 2011 wurde er Akademist des NHK Symphony Orchestra. Seit 2016 studiert er an der…

Drei Musiker, drei Komponisten und zahlreiche Dimensionen. Was den drei Stücken gemein ist: Alle sind geprägt von kompositorischer Entwicklung und Veränderung. So entstand Regers Streichtrio Nr. 1 im Jahr 1904 und deutet schon ein wenig auf die neue Einfachheit der Mozartrenaissance hin, die Regers berühmte Dickflüssigkeit wohl ein bisschen verdünnt. Weberns Streichtrio op. 20 markiert den Übergang zwischen seinem expressionistischen, atonalen Frühwerk und späteren formalen Werken. Den äußersten Grad der Komplexität aufweisend verbindet es Dodekaphonie mit Formmodellen der klassisch-romantischen Musik. Mozarts Divertimento KV 563 ist sein längstes kammermusikalisches Werk. Es entspricht im Aufbau zwar den frühen Divertimenti der Salzburger Zeit, ist aber weiter ausgeführt, harmonisch reicher und kontrapunktisch kunstvoller.