credit Marco Borggreve
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In der 8. Symphonie erreicht Anton Bruckners Schaffen seinen Höhepunkt – und was für einen Höhepunkt! Bruckner selbst bezeichnete das gewaltige Finale als »den bedeutendsten Satz meines Lebens« und notierte im Autograph unter die Noten den Ausruf: »Halleluja!«. Wenn sich am Ende des vierten Satzes die Hauptthemen aller vier Sätze gleichzeitig wie die sich gegenseitig stützenden Spitzbögen einer gotischen Kathedrale übereinander türmen, ist es der Endpunkt einer 80-minütigen symphonischen Reise und einer der aufregendsten Momente, die ein Komponist jemals geschaffen hat. Die ganze Erfahrung der Symphonie wird in der schier atemberaubenden Pracht dieser Musik gebündelt. Ein monumentales Meisterwerk!

Einzelkarten ab 11.01.2022

  • Anton Bruckner

    An der Musik Anton Bruckners (geboren am 4. September 1824 in Ansfelden bei Linz), der nach Beethoven zu den großen Symphonikern zählt, schieden sich die Geister. Während ihn die einen als Zerstörer von Traditionen sahen, verklärten ihn die anderen…

    Symphonie Nr. 8 c-Moll

    Anlässlich der Uraufführung von Bruckners 8. Symphonie schrieb der Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick: "Es ist nicht unmöglich, dass diesem traumverwirrten Katzenjammer die Zukunft gehört - eine Zukunft, die wir nicht darum beneiden." In Hanslicks…

  • Valery Gergiev Dirigent

    In Moskau geboren, studierte Valery Gergiev zunächst Dirigieren bei Ilya Musin am Leningrader Konservatorium. Bereits als Student war er Preisträger des Herbert-von-Karajan Dirigierwettbewerbs in Berlin. 1978 wurde Valery Gergiev 24-jährig Assistent…