Design: Frank Fienbork & Nicole Elsenbach

Richard Strauss liebte Italien und »malt« mit seiner symphonischen Fantasie »Aus Italien« eine lichtdurchflutete Idylle, die geradezu von einer Postkarte stammen könnte. Die Illustration greift zwei Motive der Symphonie auf: »Auf der Campagna« und »Am Strande von Sorrent«.
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  • Antonín Dvořák

    Der 1841 am 8. September 1841 in Nelahozeves (Böhmen) geborene Antonín Dvořák galt seinen Zeitgenossen als komponierender "Naturbursche" - einfallsreich, unakademisch und unmittelbar aus den Quellen der böhmischen und slawischen Folklore schöpfend…

    Konzertouvertüre "Karneval" op. 92

    Kurz bevor Dvořák seine Heimat verließ, um in New York als Direktor das dortige Konservatorium zu leiten, entstand die Konzertouvertüre "Karneval" op. 92. Ursprünglich als Mittelteil eines dreispännigen Ouvertüren-Zyklus mit dem Gesamttitel "Natur,…

  • Ernest Bloch

    "Schelomo", hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester

  • Pause

  • Richard Strauss

    Richard Strauss wurde am 11. Juni 1864 in München geboren. Sein Vater Franz Strauss (1822–1905) war erster Hornist am Hoforchester München und ab 1871 Akademieprofessor, seine Mutter Josephine (1838–1910) stammte aus der Bierbrauer-Dynastie Pschorr,…

    "Aus Italien" op. 16 Sinfonische Fantasie (G-Dur) für großes Orchester

  • Lorenzo Viotti Dirigent

    In seiner zweiten Saison als Chefdirigent des Netherlands Philharmonic Orchestra präsentiert Lorenzo Viotti im Concertgebouw fünf abwechslungsreiche Konzertprogramme mit Werken von Mozart, Brahms, Strauss bis hin zu Mahler, Szymanowski, Rachmaninow,…

  • Gautier Capuçon Violoncello

    Gautier Capuçon tritt international mit vielen der weltbesten Dirigent*innen und Instrumentalist*innen auf und ist außerdem ein leidenschaftlicher Botschafter der Vereinigung Orchestre à l’École, die mehr als 40.000 Schulkindern in ganz Frankreich…


Konzertdauer: ca. 2 Stunden

Ungestüm, feurig und übermütig ist die Ouvertüre »Karneval« von Antonín Dvořák – eine Hymne auf das Leben, das in der Faschingszeit besonders bunt und ausgelassen sein darf. Nachdenkliche, gar philosophische Töne schlägt dagegen Ernest Bloch in seiner »Schelomo«-Rhapsodie an, in der Gautier Capuçon als Solist am Cello die Stimme des legendären israelischen Königs Salomon verkörpert. Im Dialog mit seinem Volk, dargestellt durch das Orchester, sinniert Salomon über die menschliche Größe und die Sinnhaftigkeit des Lebens. Mit Richard Strauss' musikalischem Reiseführer »Aus Italien« lässt es sich mitten im Winter wunderbar von der wärmenden Sonne des Südens träumen – nur der Schlusssatz, in dem Strauss den italienischen Gassenhauer »Funicolì, funicolà« verarbeitet, wird bei eingefleischten Karnevalisten andere Assoziationen wecken…