credit Theresa Pewal
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Ein Spektrum von Melancholie bis pure Lebensfreude decken die folkloristischen Melodien ab, die Zoltán Kodály in seinen »Tänzen aus Galánta« verarbeitete. Als Beitrag zu unserem Festivalmonat »Neo« schrieb die facettenreiche Komponistin Lera Auerbach ihr neues Cellokonzert für Gautier Capuçon, der regelmäßig mit zeitgenössischen Komponisten zusammenarbeitet. Franz Schuberts »Unvollendete«, dieser meisterhafte Symphonientorso, ist mit das Schönste, was uns Schubert hinterlassen hat. Maurice Ravels »La Valse«, eine Hommage an den Wiener Walzer, beschließt dieses Programm, mit dem sich die junge litauische Nachwuchsdirigentin Giedrė Šlekytė bei den Philharmonikern vorstellt.

Einzelkarten ab 05.10.2021

  • Zoltán Kodály

    Zoltán Kodály, am 16.Dezember 1882 in Kecskemét/Ungarn als Sohn eines Eisenbahnbeamten geboren, verbrachte seine Jugend in verschiedenen Dörfern Ungarns, wo er sich mit der ungarischen Volkmusik vertraut machte. Sein Vater spielte Geige, seine Mutter…

    "Tänze aus Galánta"

    Die „Tänze aus Galánta“ sind mit das populärste Orchesterwerk Kodálys überhaupt. Als er 1933 für das 80-jährige Jubiläum der Budapester Philharmonischen Gesellschaft das Orchesterstück komponierte, verwendete er Klangeindrücke der Zigeunerkapelle von…

  • Lera Auerbach

    Lera Auerbach setzt die große Tradition der Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts fort, die sowohl

    als Komponisten als auch als Pianisten tätig waren. Noch keine dreißig Jahre alt, ist sie bereits als

    Pianistin in solch prominenten Konzertsälen wie…

    Konzert für Violoncello und Orchester, Auftragswerk und Uraufführung

  • Franz Schubert

    Mit den Kompositionen von Franz Schubert kehrt ein ganz neuer Ton in die Musikgeschichte ein: Eine kantable Innigkeit, die immer wieder und völlig unerwartet in depressive Trübungen und schicksalhafte, unentrinnbare Katastrophen umschlägt. Diese…

    Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 "Unvollendete"

    "Meine Erzeugnisse sind durch den Verstand für Musik und durch meinen Schmerz vorhanden...". Diese Tagebuchnotiz Schuberts vom März 1824 trifft in besonderem Maße den Charakter seiner 7. Symphonie. Das typisch romantische Leiden an der Welt, das…

  • Maurice Ravel

    Maurice Ravel wurde am 07. März 1875 in Ciboure, Basses-Pyrénées, geboren. 1897 trat Ravel in die Kompositionsklasse von Gabriel Fauré ein, daneben studierte er Kontrapunkt, Fuge und Orchestration bei André Gedalge.

    Gemessen an der Zahl der…

    "La Valse"

    Bereits 1906 hatte Maurice Ravel die Komposition eines Walzers als Hommage an Johann Strauß geplant, aber erst 1919 entstand das im Untertitel als "choreographische Dichtung" bezeichnete und von Ravel als "Apotheose des Wiener Walzers" apostrophierte…

  • Giedrė Šlekytė Dirigent

    In Vilnius geboren, begann Giedrė Šlekytė ihre Musikausbildung am Nationalen Mikalojus Konstantinas Čiurlionis Kunstgymnasium. Sie studierte Dirigieren an der Kunstuniversität Graz, der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie an der Zürcher…

  • Gautier Capuçon Violoncello

    Gautier Capuçon ist ein wahrer Botschafter des 21. Jahrhunderts für das Violoncello. Er steht jede Saison mit vielen der bedeutendsten Dirigenten und Instrumentalisten der Welt auf der Bühne und ist außerdem Gründer und Leiter der ‚Classe…