Zum Titelmotiv: »Stabat mater« ist ein mittelalterliches Gedicht, dass die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Sohn als zentralen Inhalt hat. Stellvertretend für den Schmerz der Mutter und universell für die tief empfundene Trauer um ein totes Kind steht hier eine einzelne Träne im Zentrum des Motivs und illustriert das Werk von Giovanni B. Pergolesi.
Design: Frank Fienbork & Nicole Elsenbach
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  • Joseph Martin Kraus

    Symphonie c-Moll VB 142

  • Giovanni Battista Pergolesi

    "Stabat mater" für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo

  • Pause

  • Wolfgang Amadeus Mozart

    Mit seinen Symphonien, Opern, Konzerten und seiner Kammermusik ist Wolfgang Amadeus Mozart heute der meistgespielte Komponist aller Zeiten. Am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren, zeigte Mozart schon sehr früh eine phänomenale Begabung für die Musik.…

    Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550

  • Andrea Marcon Dirigent

    Der italienische Dirigent Andrea Marcon ist einer der anerkanntesten Musiker und Spezialisten auf dem Gebiet der Alten Musik sowie der Wiener Klassik. Er studierte an der Schola Cantorum in Basel u. a. bei Jean-Claude Zehnder, Hans Martin Linde und…

  • Julia Lezhneva Sopran

    Julia Lezhnevas internationale Karriere begann mit einem Paukenschlag, als sie 2010 bei den Classical Brit Awards in der Londoner Royal Albert Hall mit Rossinis »Fra il padre« für Furore sorgte. Mit großem Erfolg gab die russische Sopranistin 2019…

  • Sara Mingardo Mezzosopran

    Sara Mingardo studierte bei Franco Ghitti in ihrer Heimatstadt Venedig und vervollständigte ihre Ausbildung an der Accademia Chigiana in Siena. Die Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe sowie des prestigeträchtigen…


Konzertdauer: ca. 1 ¾ Stunden

Kraus, Pergolesi und Mozart – drei Komponisten, die viel zu früh aus dem Leben gerissen wurden. Als »schwedischer Mozart« wird Joseph Martin Kraus gerne klassifiziert, was nicht nur damit zusammenhängt, dass er im gleichen Jahr wie der »echte« Mozart geboren wurde und diesen nur um wenige Monate überlebte. Joseph Haydn bewunderte ihn, ebenso wie seinen Salzburger Kollegen, als einmaliges »Genie«. Nach seinem frühen Tod geriet der Wahl-Schwede in Vergessenheit, zu Unrecht, wie seine c-Moll-Symphonie zeigt. Ihre düstere, melancholische Stimmung teilt sie mit der berühmten g-Moll-Symphonie Wolfgang Amadeus Mozarts. Giovanni Battista Pergolesi wiederum verstarb im jungen Alter von nur 26 Jahren – mit seinem »Stabat mater«, einem Juwel der vokalen Barock-Literatur, wurde er aber unsterblich. Die Münchner Philharmoniker freuen sich auf Andrea Marcon am Pult, einem ausgewiesenen Spezialisten für historische Aufführungspraxis.

Krankheitsbedingt wird Julia Lezhneva anstelle von Silvia Frigato den Sopran-Part übernehmen.