• György Ligeti

      György Ligeti wurde am 28. Mai 1923 als Sohn ungarisch-jüdischer Eltern in Dicsőszentmárton (heute Târnǎveni, Siebenbürgen/Rumänien) geboren. Nach der Niederschlagung des Aufstandes in seiner Heimat verließ er im Dezember 1956 Ungarn aus politischen…

      "Atmosphères"

    • Thomas Adès

      Der musikalischen Lust an der Verwandlung ist Adès seit nunmehr rund drei Jahrzehnten treu. Klassik und Jazz, Atonalität und Dreiklang-Harmonie, Anleihen aus dem Blues und der Barockmusik, Flirts mit Tango und Variété – aus diesem Vielklang setzt…

      "Concentric Paths", Konzert für Violine und Orchester

    • Pause

    • Richard Strauss

      Richard Strauss wurde am 11. Juni 1864 in München geboren. Sein Vater Franz Strauss (1822–1905) war erster Hornist am Hoforchester München und ab 1871 Akademieprofessor, seine Mutter Josephine (1838–1910) stammte aus der Bierbrauer-Dynastie Pschorr,…

      "Also sprach Zarathustra" op. 30, Tondichtung (frei nach Friedrich Nietzsche) für großes Orchester

      Wer heute den Beginn von Richard Strauss "Also sprach Zarathustra" hört, hat wohl die unterschiedlichsten Assoziationen, die vom Herauffahren des Planetariums-Projektors über Stanley Kubricks Film "2001 - Odyssee im Welraum" bis hin zur Bierwerbung…

    • Krzysztof Urbański Dirigent

      Der polnische Dirigent Krzysztof Urbański war von 2011 bis 2021 Musikdirektor des Indianapolis Symphony Orchestra und von 2010 bis 2017 Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Trondheim Symphony Orchestra, das ihn zum Ende seiner Amtszeit zum…

    • Augustin Hadelich Violine

      Augustin Hadelich, heute amerikanischer und deutscher Staatsbürger, wurde 1984 als Sohn deutscher Eltern in Italien geboren. Er studierte bei Joel Smirnoff an der New Yorker Juilliard School. Ein bedeutender Karrieresprung gelang Hadelich 2006 mit…


    Konzertdauer: ca. 1 ¾ Stunden

    Fast drei Minuten lang blickt der Kinobesucher auf ein schwarzes Standbild, während die sphärischen Klänge von György Ligetis »Atmosphères« durch den Saal wandern und den Betrachter auf die Auflösung von Zeit und Raum einstimmen – so beginnt Stanley Kubricks filmisches Meisterwerk »2001: Odyssee im Weltraum«. Bewegung trotz Stillstand gleich dem ziellosen Schweben in der Schwerelosigkeit verströmt auch Thomas Adès Violinkonzert »Concentric Paths«, das mit dem Wechsel von Anziehungs- und Fliehkräften spielt. Neben Werken von Ligeti wählte Kubrick für den handverlesenen Soundtrack seiner Weltraum-Odyssee auch Richard Strauss’ »Also sprach Zarathustra«. Denn – so erklärte es Kubrick – warum sollte er weniger gute Filmmusik verwenden, wenn er sich doch aus einer Auswahl großartiger Orchestermusik bedienen könne?