Zum Titelmotiv: Vom Urgestein zu höherem Bewusstsein: Gustav Mahlers »Sinfonie Nr. 3« handelt von der Entstehung der Welt – der Entwicklung von starrer Materie zu Pflanzen und Tieren und zu immer höheren Daseinsstufen (Monika Lichtenfeld in einem Programmheft der Kölner Philharmonie). Das Bergmassiv steht für den ersten Satz. »Es ist wie Musik vor dem Beginn der Zivilisation: eisern, monolithisch – beinahe wie ein klingendes Bergmassiv!« schreibt Thomas Schulz für BR Klassik.
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  • Elīna Garanča Mezzosopran

    Mezzo-soprano Elīna Garanča has established herself as a major star through her highly acclaimed performances for the world’s leading opera houses, symphony orchestras and recital halls. She has captivated audiences with her exquisite voice,…

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  • Frauenchor des Philharmonischen Chores München Einstudierung: Andreas Herrmann

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Konzertdauer: ca. 2 Stunden, keine Pause

Robin Ticciati debütiert bei den Münchner Philharmonikern mit einer der eindrucksvollsten und umfangreichsten Symphonien der Konzertliteratur. Mahlers »Dritte« ist ein wahres symphonisches Schwergewicht, was nicht verwundert, denn Mahler wollte mir ihr nicht weniger als »die ganze Welt« widerspiegeln: von der unbelebten Materie über die Pflanzen- und Tierwelt hin zum Menschen, um dann ins Überirdische, ins Engelreich zu gelangen. Am Schluss der inhaltlichen Klimax steht die allumfassende göttliche Liebe. Der Universalanspruch des philosophischen Überbaus sprengte auch formal und musikalisch alle Grenzen. Mahler selbst zeigte sich ein wenig erschrocken über die gewaltigen Dimensionen seiner Symphonie: die Länge, die Anzahl der Sätze, die riesige Orchesterbesetzung mit der Einbindung von Chören und einer Solistin sowie die Bandbreite der abgebildeten musikalischen Genres von Militärmusik, über mystische Klänge und anheimelnder Volksmusik. Nicht nur inhaltlich sondern auch musikalisch bildet die Symphonie einen ganzen Kosmos ab. Die weltweit gefeierte Elīna Garanča übernimmt den Solopart in Mahlers »Dritter«.