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Gustav Mahler hat in seiner »Sinfonie Nr. 6« die Schlagzeuggruppe um mehr oder weniger unübliche Schlagwerke erweitert. Das Plakatmotiv zu seinem Werk zeigt den »Mahler-Hammer«, der auf die »Mahler-Kiste« schlägt.
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  • Gustav Mahler

    Militärmusik und Trompetensignale, Naturlaut und Kuhglocken, Trauermarsch und Holzhammer - kaum eine Musik oder ein Instrument hat Gustav Mahler (geboren am 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen) in seinen Sinfonien ausgelassen. Darüber hinaus hat Mahler…

    Symphonie Nr. 6 a-Moll "Tragische"

    Gustav Mahlers 1903/04 in Wien und Maiernigg entstandene 6. Symphonie, die der Komponist selbst mit dem Titel "Tragische" versah, hat durch die Verwendung eines speziellen Instruments besondere Berühmtheit erlangt: Ein großer Holzhammer symbolisiert…

  • Lorenzo Viotti Dirigent

    In seiner neuen Position als Chefdirigent des Netherlands Philharmonic Orchestra und der Dutch National Opera (DNO) eröffnete Lorenzo Viotti die Saison 2021/22 mit Alexander von Zemlinskys Der Zwerg und Joseph Haydns Missa in tempore belli. Sein…




Konzertdauer: ca. 1 ¼ Stunden, keine Pause

Im Schaffen Gustav Mahlers nimmt die »Sechste« eine Sonderposition ein. Während sich die Verlaufskurven der anderen Mahler- Symphonien, mit Ausnahme der »Neunten«, aus dunkler, depressiver Stimmung zu einer Schlussapotheose aufschwingen, findet der tragische Charakter der »Sechsten« keine Wendung zum Positiven. Im Gegenteil: Die fatalistische Grundstimmung wird im Finale durch die apokalyptischen Hammerschläge – »wie ein Axthieb« lautet die Spielanweisung Mahlers – noch bekräftigt. Ein Spektakel für Augen, Ohren und Gemüt, denn Mahlers »Sechste« ist wahrscheinlich die intensivste musikalische Darstellung emotionaler Verzweiflung. Alma Mahler berichtete hierzu: »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen. Die Sechste ist sein allerpersönlichstes Werk und ein prophetisches obendrein.«