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Gustav Mahler hat in seiner »Sinfonie Nr. 6« die Schlagzeuggruppe um mehr oder weniger unübliche Schlagwerke erweitert. Das Plakatmotiv zu seinem Werk zeigt den »Mahler-Hammer«, der auf die »Mahler-Kiste« schlägt.
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  • Gustav Mahler

    Militärmusik und Trompetensignale, Naturlaut und Kuhglocken, Trauermarsch und Holzhammer - kaum eine Musik oder ein Instrument hat Gustav Mahler (geboren am 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen) in seinen Sinfonien ausgelassen. Darüber hinaus hat Mahler…

    Symphonie Nr. 6 a-Moll "Tragische"

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  • Lorenzo Viotti Dirigent

    In seiner zweiten Saison als Chefdirigent des Netherlands Philharmonic Orchestra präsentiert Lorenzo Viotti im Concertgebouw fünf abwechslungsreiche Konzertprogramme mit Werken von Mozart, Brahms, Strauss bis hin zu Mahler, Szymanowski, Rachmaninow,…




Konzertdauer: ca. 1 ¼ Stunden, keine Pause

Im Schaffen Gustav Mahlers nimmt die »Sechste« eine Sonderposition ein. Während sich die Verlaufskurven der anderen Mahler- Symphonien, mit Ausnahme der »Neunten«, aus dunkler, depressiver Stimmung zu einer Schlussapotheose aufschwingen, findet der tragische Charakter der »Sechsten« keine Wendung zum Positiven. Im Gegenteil: Die fatalistische Grundstimmung wird im Finale durch die apokalyptischen Hammerschläge – »wie ein Axthieb« lautet die Spielanweisung Mahlers – noch bekräftigt. Ein Spektakel für Augen, Ohren und Gemüt, denn Mahlers »Sechste« ist wahrscheinlich die intensivste musikalische Darstellung emotionaler Verzweiflung. Alma Mahler berichtete hierzu: »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen. Die Sechste ist sein allerpersönlichstes Werk und ein prophetisches obendrein.«