Zum Titelmotiv: Die freien, abstrakten Formen fangen das leichte, heitere, im besten Sinne unterhaltsame Gefühl von Maurice Ravels »Konzert für Klavier und Orchester« ein. Die Collage spielt grafisch mit dem surrealen Zirkusambiente des ersten Satzes und lässt sich mit den jazzigen Anleihen á la Gershwin in Verbindung bringen.
Design: Frank Fienbork & Nicole Elsenbach
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    Konzertouvertüre "Karneval" op. 92

    Kurz bevor Dvořák seine Heimat verließ, um in New York als Direktor das dortige Konservatorium zu leiten, entstand die Konzertouvertüre "Karneval" op. 92. Ursprünglich als Mittelteil eines dreispännigen Ouvertüren-Zyklus mit dem Gesamttitel "Natur,…

  • Maurice Ravel

    Maurice Ravel wurde am 07. März 1875 in Ciboure, Basses-Pyrénées, geboren. 1897 trat Ravel in die Kompositionsklasse von Gabriel Fauré ein, daneben studierte er Kontrapunkt, Fuge und Orchestration bei André Gedalge.

    Gemessen an der Zahl der…

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    "Ich bin der Ansicht, dass die Musik eines Konzertes fröhlich und brillant sein kann und dass es nicht notwendig ist, nach Tiefe und dramatischer Wirkung zu streben". Dieser Ausspruch Ravels findet seine eindringliche Verkörperung im Klavierkonzert…

  • Pause

  • Hector Berlioz

    Der französische Komponist Hector Berlioz, geboren am 11. Dezember 1803 in La Côte St. André (Isère) war in Paris Mittelpunkt eines romantischen Kreises (Victor Hugo, Alexandre Dumas, Honoré de Balzac, Eugène Delacroix u.a.). Frühzeitig erkannten…

    "Symphonie fantastique" op. 14

    Kühner und bahnbrechender ist Berlioz in keinem seiner späteren Werke gewesen als in seiner 1830 entstandenen "Symphonie fantastique". Mit einem großartigen Aufgebot an instrumentalen Mitteln schildert Berlioz in streng sinfonischer Form (Vorbild…

  • Lahav Shani Dirigent

    In Tel Aviv 1989 geboren, begann Lahav Shani im Alter von sechs Jahren Klavierunterricht bei Hannah Shalgi zu nehmen und führte dies bei Prof. Arie Vardi an der Buchmann- Mehta School of Music fort. Er studierte anschließend Dirigieren bei Prof.…

  • Seong-Jin Cho Klavier

    Der 1994 in Seoul geborene Seong-Jin Cho begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierunterricht und gab sein erstes öffentliches Konzert im Alter von 11 Jahren. Im Jahr 2009 wurde er der jüngste Gewinner des internationalen…


Konzertdauer: ca. 2 Stunden

In seinem Heimatland Südkorea wird Seong-Jin Cho gefeiert wie ein Popstar. Kein Wunder, schließlich gewann der sensible und bescheidene Pianist als erster Koreaner überhaupt den renommierten Chopin-Wettbewerb – und goss damit ordentlich Wasser auf die südkoreanischen Mühlen der Klassikbegeisterung. Aber auch im Rest der Klassik-Welt wächst seine Fan-Gemeinde stetig. 2020 begeisterte er bei den Münchner Philharmonikern als Einspringer für Yuja Wang und kehrt nun mit Ravels quirligem, von Rokoko- und Jazz-Elementen gespickten G-Dur-Klavierkonzert zurück. Es sei keinesfalls nötig, bei einem Konzert »auf Tiefe und dramatische Effekte hin zu zielen«, erklärte Ravel die spielerische Eleganz dieses Werks. Dem würde sein Landsmann Hector Berlioz im Hinblick auf seine aufwühlende »Symphonie fantastique« sicherlich gerne widersprechen. Der wohl erfindungsreichste Komponist des 19. Jahrhunderts schuf mit seiner von Liebessehnsucht, Hinrichtung und Hexensabbat erzählenden Symphonie ein Orchester-Drama par excellence.