credit Tobias Hase
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  • Dmitrij Schostakowitsch

    Geboren am 25. September 1906 in St. Petersburg, kam Schostakowitsch schon als Kind mit russischer und deutscher Musik in Berührung. Mit dreizehn Jahren begann er sein Studium (Klavier und Komposition) am Petrograder Konservatorium, das er 1925…

    Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

  • Gustav Mahler

    Militärmusik und Trompetensignale, Naturlaut und Kuhglocken, Trauermarsch und Holzhammer - kaum eine Musik oder ein Instrument hat Gustav Mahler (geboren am 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen) in seinen Sinfonien ausgelassen. Darüber hinaus hat Mahler…

    "Das Lied von der Erde"

    Ludwig von Beethoven schrieb neun Symphonien, Anton Bruckner starb während der Arbeit an seiner neunten. Kein Wunder, dass der abergläubische Mahler zögerte, seinen acht vollendeten Symphonien, eine Neunte folgen zu lassen. Bis heute fällt die…

  • Tugan Sokhiev Dirigent

    Der international renommierte Dirigent Tugan Sokhiev gastiert bei den bedeutendsten Orchestern der Welt. Als Musikdirektor Des Orchestre National du Capitole de Toulouse von 2008 bis 2022 leitete Tugan Sokhiev zahlreiche erfolgreiche Konzertsaisons,…

  • Ekaterina Gubanova Mezzosopran

    Ekaterina Gubanova ist eine der besten Mezzosoprane der jüngeren Generation. Bisherige und zukünftige Engagements führten Sie an die wichtigsten Opernhäuser wie z. Bsp. die Metropolitan Opera, das Teatro alla Scala, das Royal Opera House Covent…

  • Andreas Schager Tenor

    Der österreichische Heldentenor Andreas Schager war zunächst im lyrischen Mozart- und Operettenfach zu Hause, bis er 2011 zu den Heldenpartien Wagners und Strauss‘ wechselte.

    Schager arbeitet regelmäßig an großen Häusern und Festivals weltweit wie…

Als die Münchner Philharmoniker 1911 unter der Leitung von Bruno Walter die Uraufführung von Mahlers »Lied von der Erde« gestalteten, war der Komponist wenige Monate zuvor verstorben. Für Walter war es die »Mahlerischste« von allen Kompositionen und zugleich das »letzte Bekenntnis eines vom Tode Berührten«. Mahlers Musik hat tiefe Spuren bei vielen russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts hinterlassen. Zu seinen größten Bewunderern zählte Dmitrij Schostakowitsch, der mehrfach betonte, Mahlers »Lied von der Erde« sei das Genialste, das je in der Musik geschaffen wurde. In seiner 1945 entstandenen 9. Symphonie zitiert Schostakowitsch an zahlreichen Stellen das Lied »Lob des hohen Verstandes« von Mahler und sendete damit eine sehr spezielle Widmung an Stalin aus. Denn entgegen den Vorstellungen der sowjetischen Führung, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von Schostakowitsch eine triumphale Siegessymphonie erwarteten, komponierte er ein verspieltes Werk, in neoklassizistischer Strenge und ganz ohne Pathos.

Einzelkarten ab 13.09.2022