credit Gisela Schenker
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  • Dmitrij Schostakowitsch

    Geboren am 25. September 1906 in St. Petersburg, kam Schostakowitsch schon als Kind mit russischer und deutscher Musik in Berührung. Mit dreizehn Jahren begann er sein Studium (Klavier und Komposition) am Petrograder Konservatorium, das er 1925…

    Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 54

  • Gustav Mahler

    Militärmusik und Trompetensignale, Naturlaut und Kuhglocken, Trauermarsch und Holzhammer - kaum eine Musik oder ein Instrument hat Gustav Mahler (geboren am 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen) in seinen Sinfonien ausgelassen. Darüber hinaus hat Mahler…

    Symphonie Nr. 4 G-Dur

    Die 4. Symphonie von Gustav Mahler ist wohl seine "klassischste", was die Dimensionen, die Besetzung und die stilistische Haltung anbelangt. Sie entstand in den Jahren 1899 und 1900 in seinem Sommerrefugium in Maiernigg am Wörthersee. Ihre…

  • Tugan Sokhiev Dirigent

    Der international renommierte Dirigent Tugan Sokhiev gastiert bei den bedeutendsten Orchestern der Welt. Als Musikdirektor Des Orchestre National du Capitole de Toulouse von 2008 bis 2022 leitete Tugan Sokhiev zahlreiche erfolgreiche Konzertsaisons,…

  • Christiane Karg Sopran

    Die in Feuchtwangen (Bayern) geborene Sopranistin Christiane Karg studierte am Salzburger Mozarteum bei Heiner Hopfner sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair und wurde für ihren Masterabschluss im Fach Oper/Musiktheater mit der…

Ist alles so, wie es vordergründig erscheint? Sowohl Gustav Mahler als auch Dmitrij Schostakowitsch sind Meister im Spiel mit doppeltem Boden. Mit seiner Symphonie Nr. 6 wollte Dmitrij Schostakowitsch laut eigener Aussage »die Stimmungen von Frühling, Freude und Jugend vermitteln« und ließ dann das Werk mit einem gewichtigen, grüblerischen, langsamen Satz beginnen. Eine Antwort auf den verordneten Jubel, mit dem Schostakowitschs »Fünfte« endet? Oder ein Spiel mit falsch geweckten Erwartungen? Bei der Uraufführung von Gustav Mahlers 4. Symphonie, die der Komponist ausdrücklich in München mit dem Vorgänger-Orchester der Münchner Philharmoniker gestalten wollte, wurde das Publikum ebenfalls vor den Kopf gestoßen. Nach der monumentalen »Auferstehungssymphonie« und der klanglich Grenzen sprengenden »Dritten« nähert sich Mahler in seiner »Vierten« einem durchsichtigen, fast schon neoklassizistischen Musizierstil an. Und auch die im Finale versprochenen himmlischen Freuden erweisen sich als brüchig und trügerisch.

Einzelkarten ab 13.09.2022