credit Frans Jansen
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  • Raminta Šerkšnytės

    "De profundis" für Streichorchester

  • Robert Schumann

    Robert Schumann, geboren 08. Juni 1810 in Zwickau, wollte eigentlich Pianist werden, musste diesen Plan jedoch wegen einer Handverletzung, die er sich durch exzessives Üben zuzog, aufgeben. Bis 1840 komponierte er ausschließlich Werke für Klavier…

    Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54

    Im Jahr 1839 kritisierte Robert Schumann das herkömmliche Virtuosenkonzert, in dem das Orchester auf rein begleitende Funktion reduziert wird und Solo und Tutti sich meistens blockhaft gegenüberstehen. Richtungsweisend für die Zukunft, so Schumann,…

  • Mieczysław Weinberg

    Symphonie Nr. 3 op. 45

  • Mirga Grazinyte-TylaDirigent

  • Igor Levit Klavier

    Igor Levit ist „Artist of the Year 2020” der Gramophone Classical Music Awards, Musical America’s “Recording Artist of the Year 2020” und Preisträger des „2018 Gilmore Artist Award“. Im November 2020 erfolgte die Nominierung für einen Grammy in der…

Kein geringerer als Gidon Kremer bezeichnete Raminta Šerkšnytes »De Profundis« als »die Visitenkarte der baltischen Musik«. Das 1998 komponierte Werk für Streichorchester ist inzwischen die meistgespielte litauische Komposition weltweit. Mirga Gražinytė- Tyla, Chefdirigentin des City of Birmingham Symphony Orchestra, ist nicht nur Landsfrau von Raminta Šerkšnyte, sondern auch eine große Verehrerin ihres Stils, den sie bewundernd als »Ramintacismus« bezeichnet. Für ihr Debüt bei den Münchner Philharmonikern hat Mirga Gražinytė-Tyla außerdem die Symphonie Nr. 3 des selten gespielten Mieczysław Weinberg ausgewählt. Der sowjetische Komponist mit polnisch-jüdischen Wurzeln geriet wie sein Freund Schostakowitsch in die Mühlen der stalinistischen Kulturpolitik und wurde im Westen erst im letzten Jahrzehnt langsam wiederentdeckt. Dagegen ist Robert Schumanns a-Moll-Klavierkonzert eine unumstößliche Größe in den Konzertsälen. Der gefeierte Pianist Igor Levit verspricht einen tiefgründigen Zugang zu dem romantischen Meisterwerk.

Einzelkarten ab 19.07.2022