Zum Titelmotiv: Die prächtige Pfauenfeder dient als Symbol für die bunte Vielfalt der persischen »Geschichten aus tausendundeiner Nacht«. Sie könnte Scheherazade im gleichnamigen Werk von Nikolaj Rimskij-Korsakow als schmückendes Beiwerk für ihr orientalisches Gewand gedient haben, wie man auf einem fiktiven Porträt der Malerin Sophie Gengembre Anderson sehen kann.
Design: Frank Fienbork & Nicole Elsenbach
zurück
  • Anna Thorvaldsdottir

    "ARCHORA", Auftragswerk und Deutsche Erstaufführung

  • Sergej Rachmaninow

    Sergej Rachmaninow, einer der größten Pianisten aller Zeiten und einer der herausragendsten Melodiker unter den Komponisten, wurde am 20. März 1873 (1. April nach neuer Zeitrechnung) in Oneg bei Nowgorod als Sohn einer Musikerfamilie geboren. 1888…

    Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester a-Moll op. 43

    Mit seiner überaus virtuosen 24. Caprice für Violine solo ist Niccolò Paganini ein Geniestreich gelungen, der Komponisten wie Schumann, Brahms und Liszt begeisterte. Schumann komponierte zu dem Werk eine eigene Klavierbegleitung, Brahms…

  • Pause

  • Nikolaj Rimskij-Korsakow

    "Scheherazade" op. 35

    1844 als Sohn eines 60-jährigen Vaters und einer 42-jährigen Mutter im nordrussischen Tichwin geboren, hatte Rimskij-Korsakow sich schon bald den strengen Erziehungsmaßnahmen seines älteren Bruders Woin fügen müssen, der ihn 1856 auf die…

  • Gustavo Gimeno Dirigent

    Gustavo Gimeno ist Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg (OPL) und Chefdirigent des Toronto Symphony Orchestra (TSO). Als 11. Chefdirigent des TSO tritt er seine vorerst auf fünf Jahre ausgelegte Amtszeit mit Beginn der Spielzeit…

  • Beatrice Rana Klavier

    Beatrice Rana has been shaking the international classical music world, arousing admiration and interest from concert presenters, conductors, critics and audiences internationally.

    Beatrice performs at the world’s most esteemed concert halls and…



Konzertdauer: ca. 2 Stunden

Schon Brahms und Liszt inspirierte das Thema aus Paganinis Caprice Nr. 24 zu Variationsarbeiten. Doch im Gegensatz zu seinen Vorgängern verlieh Sergej Rachmaninow seinen Paganini-Variationen eine rituelle Tiefe, indem er die berühmte Melodie mit dem schwergewichtigen Dies-Irae-Motiv effektvoll verwob. Mit diesem schillernden Werk Rachmaninows debütiert die italienische Pianistin Beatrice Rana bei den Münchner Philharmonikern. Ein Kabinettstück für Orchestersolist*innen ist Rimskij-Korsakows symphonische Suite »Scheherazade«, die mit ihren orientalischen Märchenbildern jedes Kopfkino speisen kann. Anna Thorvaldsdottir setzt ebenfalls auf intensive Sinneseindrücke. Ihre Werke bestechen durch eine unverwechselbare atmosphärische Klangsprache, wovon sich das Konzertpublikum von Los Angeles bis Tokio bereits überzeugen konnte. Die Münchner Philharmoniker präsentieren mit der Uraufführung von »ARCHORA« das neueste Orchesterwerk der isländischen Komponistin.