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Bela Bartok, »Konzert für Orchester«: Der Komponist selbst gab einen Hinweis zur Deutung seines Werkes: »Abgesehen von dem scherzhaften zweiten Satz verwirklicht das Werk im Ganzen den stufenweisen Übergang von der Finsternis des traurigen Klagegesangs des ersten und dritten Satzes zur Lebensbejahung des letzten.« Das Motiv zeigt dementsprechend eine dunkle menschliche Figur, die sich mit einer flehenden Geste vom farbigen, lebensbejahenden Hintergrund abhebt.
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  • Richard Wagner

    Die Musikdramen Richard Wagners, geboren am 22. Mai 1813 in Leipzig, wirkten auf seine Zeitgenossen äußerst polarisierend. Während sich die eine Hälfte des Publikums von der emotionalen Sogkraft seiner Werke in Bann ziehen ließ, fühlte sich die…

    Vorspiel zu "Tristan und Isolde"

  • Richard Strauss

    Richard Strauss wurde am 11. Juni 1864 in München geboren. Sein Vater Franz Strauss (1822–1905) war erster Hornist am Hoforchester München und ab 1871 Akademieprofessor, seine Mutter Josephine (1838–1910) stammte aus der Bierbrauer-Dynastie Pschorr,…

    Ausgewählte Orchesterlieder: »Allerseelen« op. 10/8 »Die heiligen drei Könige aus Morgenland« op. 56/6 »Waldseligkeit« op. 49/1 »Meinem Kinde« op. 37/3 »Morgen« op. 27/4 »Zueignung« op. 10/1 »Ruhe, meine Seele« op. 27/1

  • Pause

  • Béla Bartók

    Béla Bartók wurde am 25. März 1881 in Nagyszentmiklós im Banat, Serbien (damals Ungarn, heute Sânnicolau Mare, Rumänien) geboren.

    Neben zahlreichen anderen Kompositionen wurde er auch bekannt für seine Sammlung von Volksliedern. Béla Bartók…

    "Concerto for Orchestra" Sz 116

    Bela Bartok erhielt im Jahre 1943 von der Serge Koussevitzky Music Foundation einen Kompositionsauftrag für ein Orchesterkonzert. Zu dieser Zeit lebte Bartok im amerikanischen Exil, wurde allerdings kaum aufgeführt und war zudem in schlechter…

  • Thomas Guggeis Dirigent

    Mit seinem kurzfristigen Einspringen für Christoph von Dohnányi bei der umjubelten Neuproduktion von Salome an der Staatsoper Berlin sorgte Thomas Guggeis international für großes Aufsehen und trägt seit 2020/21 den Titel Staatskapellmeister der…

  • Anja Harteros Sopran

    Als sie 2000 ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln abschloss, konnte Anja Harteros bereits auf vier Jahre im Ensemble der Opernhäuser von Gelsenkirchen, Wuppertal und Bonn zurückblicken sowie auf einen Sieg beim renommierten…



Konzertdauer: ca. 2 Stunden

Mit dem berühmtesten Akkord der Operngeschichte, dem berüchtigten »Tristan-Akkord «, beginnt das Vorspiel zu Wagners Liebestrank-Oper, ein dissonanter Zusammenklang, der wie eine Urzelle die ganze moderne Musik beeinflusste. Dem konnte sich auch Richard Strauss nicht entziehen, weder als Opernkomponist noch als Schöpfer von über 42 Orchesterliedern. Als Nachklang zum letztjährigen Strauss-Fokus präsentiert Anja Harteros eine Auswahl seiner Kompositionen für Gesang mit Orchesterbegleitung. Béla Bartók, Stammvater der ungarischen Moderne, fiel es schwer, im amerikanischen Exil Fuß zu fassen. Sein »Konzert für Orchester« beschreibt seine innere Zerrissenheit zwischen Alter und Neuer Welt. Am Pult steht erstmals der junge niederbayerische Dirigent Thomas Guggeis, seit 2020 ist er Staatskapellmeister in Berlin. Zur Spielzeit 2023/24 übernimmt er als Generalmusikdirektor die Leitung der Frankfurter Oper.

Einzelkarten ab 13.09.2022 erhältlich und jetzt bereits im Wahl-Abo.