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  • Anton Webern

    Anton Webern wurde am 3. Dezember 1883 in Wien geboren und wuchs in Graz und Klagenfurt auf. Er studierte an der Universität Wien Musikwissenschaft und promovierte dort. Von 1904 bis 1908 erhielt Webern Kompositionsunterricht von Arnold Schönberg und…

    Passacaglia op. 1

    Wenn man bedenkt, wie hoch Arnold Schönberg handwerkliches Können und altmeisterliche Gediegenheit in der Beherrschung überlieferter Formen einstufte und wie sehr er deshalb das retrospektive Komponieren eines Johannes Brahms bewunderte, dann wird…

  • Robert Schumann

    Robert Schumann, geboren 08. Juni 1810 in Zwickau, wollte eigentlich Pianist werden, musste diesen Plan jedoch wegen einer Handverletzung, die er sich durch exzessives Üben zuzog, aufgeben. Bis 1840 komponierte er ausschließlich Werke für Klavier…

    Konzert für Violine und Orchester d-Moll WoO 23

    Die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte dieses Werks ist äußerst seltsam und geprägt von Legenden, Unterstellungen und Missverständnissen. Die Uraufführung des neuen Konzerts war für den 27. Oktober 1853 im 1. Abonnementkonzert des von Schumann…

  • Pause

  • Wolfgang Rihm

    Der 1952 in Karlsruhe geborene und dort lebende deutsche Komponist Wolfgang Rihm bestimmt seit Jahrzehnten die internationale Komponistenszene maßgeblich. Seine Werke werden auf der ganzen Welt mit großem Erfolg aufgeführt, und in Artikeln und Essays…

    "Verwandlung" für Orchester

    Wolfgang Rihm komponierte eine ganze Reihe von, die mit »Verwandlung« betitelt und durchnummeriert sind. Außer dem Titel weisen die exquisit gestalteten Orchesterwerke – man könnte sie Klangstudien oder Klangmeditationen nennen – jedoch keine sicht-…

  • Richard Strauss

    Richard Strauss wurde am 11. Juni 1864 in München geboren. Sein Vater Franz Strauss (1822–1905) war erster Hornist am Hoforchester München und ab 1871 Akademieprofessor, seine Mutter Josephine (1838–1910) stammte aus der Bierbrauer-Dynastie Pschorr,…

    "Tod und Verklärung" op. 24 Tondichtung für großes Orchester

    "Lieber Gott! Was haben wir denn verbrochen, dass du uns diese Rute geschickt hast. Die werden wir auch so bald nicht wieder los" hatte ein Orchestermusiker der Weimarer Uraufführung über Strauss´ Tondichtung "Don Juan" wegen ihrer Anforderungen an…

  • François-Xavier Roth Dirigent

    Der 1971 in Paris geborene François-Xavier Roth ist einer der einfallsreichsten Dirigent*innen und Programmgestalter*innen der Gegenwart, sei es in seiner Funktion als Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gründer des Orchesters Les Siècles oder…

  • Isabelle Faust Violine

    Nachdem Isabelle Faust in sehr jungen Jahren Preisträgerin des renommierten Leopold-Mozart-Wettbewerbs und des Paganini-Wettbewerbs geworden war, gastierte sie schon bald regelmäßig mit den bedeutendsten Orchestern der Welt, wie den Berliner…


Konzertdauer: ca. 2 ¼ Stunden

Seit vielen Jahren verbindet eine enge künstlerische Freundschaft die Münchner Philharmoniker mit Wolfgang Rihm. Zum 70. Geburtstag des Komponisten, den er am 13. März 2022 feiert, präsentiert das Orchester die Aufführung seiner klanglich opulenten »Verwandlung«. Davor erklingt mit der Passacaglia das Opus 1 von Anton Webern, das aber bereits seine meisterhafte Beherrschung der Kompositionstechnik zeigt. Robert Schumanns letztes Orchesterwerk ist sein Violinkonzert, das weniger von brillanter Virtuosität als von lyrischer Poesie geprägt ist. Mit Richard Strauss' symphonischer Dichtung »Tod und Verklärung«, die die letzten Momente im Leben eines Künstlers in Töne kleidet, führen die Münchner Philharmoniker gemeinsam mit François-Xavier Roth ihr Strauss-Porträt weiter.