Der Bruckner-Zyklus aus St. Florian

Das Stift St. Florian bei Linz in Österreich bietet einen faszinierenden Rahmen von einzigartiger geschichtlicher Bedeutung für den Zyklus aller Symphonien Anton Bruckners. Von 2017 bis 2019 werden sämtliche Konzerte der Münchner Philharmoniker im Stift St. Florian mitgeschnitten und bis 2020/21 nach und nach im Orchester-eigenen Label veröffentlicht.

Bruckner: 1. Symphonie

Die 1. und 3. Symphonie bildeten den Auftakt des Bruckner-Zyklus der Live-Aufnahmen aus St. Florian. Anton Bruckners 1. Symphonie war nicht sein erster Versuch auf symphonischem Gebiet. Das Werk entstand in nur vier Monaten und zeigt zwar die Einflüsse der Vorbilder Schubert, Spohr und Weber, kann aber durchaus bereits als eigenständige Schöpfung gelten. Einige Wesensmerkmale der unverwechselbaren Bruckner-Symphonien späterer Jahre sind bereits in der Ersten ausgebildet.

Details

Bruckner: 1. Symphonie

Die Münchner Philharmoniker haben wohl mehr Konzerte der Musik Anton Bruckners aufgeführt als jedes andere Orchester. Im umfangreichen Archiv des Orchesters befinden sich zahlreiche Aufnahmen der Symphonien Anton Bruckners unter dem Dirigat herausragendster Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Christian Thielemann, Rudolf Kempe, Günter Wand und Oswald Kabasta.

Das Stift St. Florian bei Linz in Österreich bietet einen faszinierenden Rahmen von einzigartiger geschichtlicher Bedeutung, in welchem die Münchner Philharmoniker mit Valery Gergiev einen spektakulären und ambitionierten Zyklus der Symphonien Anton Bruckners im vergangenen September 2017 eröffneten. Die Aufnahmen werden im September 2018 weitergeführt und im September 2019 abgeschlossen sein. Erscheinen wird der Gesamt-Zyklus im orchestereigenen Label bis 2020/21. Die 1. und 3. Symphonie von Anton Bruckner bilden den Auftakt des Zyklus' der Live-Aufnahmen aus St. Florian.

Im Laufe seiner Karriere hat sich Valery Gergiev viel mit dem deutsch-österreichischen Repertoire auseinandergesetzt mit einer besonderen Passion für Anton Bruckner. Für seine Interpretationen von Wagner, Strauss, Mahler und Bruckner wurde ihm viel Bewunderung zuteil – Musik direkt aus dem Herzen des Repertoires der Münchner Philharmoniker. Valery Gergiev über das Erlebnis dieser Aufnahmen: »Die Münchner Philharmoniker sind unglaublich talentierte Musiker. Sie kombinieren ihr technisches Geschick mit einer tiefen gemeinsamen Erfahrung von Bruckners Musik. Ich schätze es sehr und empfinde es als großes Glück, die Möglichkeit zu haben mit diesen Musikern zu spielen und wünsche mir, dass Menschen auf der ganzen Welt die Musik hören, die wir gemeinsam machen.«

Anton Bruckners 1. Symphonie, wiewohl so betitelt, war nicht sein erster Versuch auf symphonischem Gebiet. Das Werk entstand in nur vier Monaten und zeigt zwar die Einflüsse der Vorbilder Schubert, Spohr und Weber, kann aber durchaus bereits als eigenständige Schöpfung gelten. Einige Wesensmerkmale der unverwechselbaren Bruckner-Symphonien späterer Jahre sind bereits in der Ersten ausgebildet: die Neigung zu Steigerungswellen und Kraftausbrüchen des vollen Orchesters, die weit ausschwingenden Melodiebögen des langsamen Satzes, ein motorisches Scherzo mit lyrischem Trio.


Anton Bruckner: 1. Symphonie
1. I. Allegro (14:25)
2. II. Adagio (12:38)
3. III. Scherzo. Lebhaft, schnell (08:13)
4. IV. Finale. Bewegt, feurig (15:32)
Gesamtspielzeit: 50:49

VALERY GERGIEV
Münchner Philharmoniker

RECORDING DATE: 25. September 2017
RECORDING LOCATION: Stiftsbasilika St. Florian, Austria
PRODUCER: Johannes Müller
BALANCE ENGINEER: Stephan Reh
RECORDING ASSISTANTS: Martin Shi, Jón H. Geirfinnsson
EDITING: Johannes Müller
REMIXING ENGINEER: Stephan Reh
MASTERING: Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER: Münchner Philharmoniker

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Bruckner: 2. Symphonie

Im Frühling 2019 werden die Symphonien Nr. 2, 8 und 9 von Anton Bruckner veröffentlicht. Seine 2. Symphonie zeigt bereits alle Merkmale des voll entwickelten »Bruckner-Stils«: machtvolle Klangballungen in den Ecksätzen, »Mondnachtstimmung« im langsamen Satz, eine ländliche Tanzszene im Scherzo. Dieser Satz ist wohl der Grund dafür, dass man die Zweite auch Bruckners »oberösterreichische« Symphonie nennt.

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Bruckner: 2. Symphonie

Die Münchner Philharmoniker haben wohl mehr Werke Anton Bruckners aufgeführt als die meisten anderen Orchester. Eine große Zahl an Bruckner-Aufnahmen unter dem Dirigat herausragender Dirigenten befindet sich im umfangreichen Archiv der Münchner Philharmoniker, unter anderem mit Sergiu Celibidache, Christian Thielemann, Rudolf Kempe, Günter Wand und Oswald Kabasta.

Das Stift St. Florian bei Linz, Österreich, bildet einen faszinierenden Rahmen von einzigartiger geschichtlicher Bedeutung, in dem die Münchner Philharmoniker mit Valery Gergiev einen spektakulären und ambitionierten Zyklus der Symphonien Anton Bruckners im September 2017 eröffneten und der im September 2019 abgeschlossen sein wird. Die gesamten Live-Aufnahmen werden bis 2020/2021 im Label MPHIL erscheinen.

Im Frühling 2019 werden die Symphonien Nr. 2, 8 und 9 von Anton Bruckner veröffentlicht. Seine 2. Symphonie zeigt bereits alle Merkmale des voll entwickelten »Bruckner-Stils«: machtvolle Klangballungen in den Ecksätzen, »Mondnachtstimmung« im langsamen Satz, eine ländliche Tanzszene im Scherzo. Dieser Satz ist wohl der Grund dafür, dass man die Zweite auch Bruckners »oberösterreichische« Symphonie nennt.

 

Anton Bruckner: 2. Symphonie
1. Moderato (17:50)
2. Andante (14:04)
3. Scherzo. Mäßig schnell - Trio. Gleiches Tempo (06:56)
4. Finale. Mehr schnell (16:38)

VALERY GERGIEV
Münchner Philharmoniker

RECORDING DATES 24. / 25. September 2018
LOCATION Stiftsbasilika St. Florian, Austria
PRODUCER Johannes Müller
BALANCE ENGINEER Stephan Reh
RECORDING ASSISTANTS Martin Shi, Jón H. Geirfinnsson
EDITOR Johannes Müller, Martin Shi
REMIXING ENGINEER Stephan Reh
MASTERING ENGINEER Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER Münchner Philharmoniker

 

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Bruckner: 3. Symphonie

Die 1. und 3. Symphonie von Anton Bruckner bildeten den Auftakt des Zyklus' der Live-Aufnahmen aus St. Florian. In der Partitur der 3. Symphonie vereint ein blauer Papierstreifen die Handschriften Anton Bruckners und Richard Wagners, und so wurde dieses Werk zur »Wagner-Symphonie«.

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Bruckner: 3. Symphonie

Die Münchner Philharmoniker haben wohl mehr Konzerte der Musik Anton Bruckners aufgeführt als jedes andere Orchester. Im umfangreichen Archiv des Orchesters befinden sich zahlreiche Aufnahmen der Symphonien Anton Bruckners unter dem Dirigat herausragendster Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Christian Thielemann, Rudolf Kempe, Günter Wand und Oswald Kabasta.

Das Stift St. Florian bei Linz in Österreich bietet einen faszinierenden Rahmen von einzigartiger geschichtlicher Bedeutung, in welchem die Münchner Philharmoniker mit Valery Gergiev einen spektakulären und ambitionierten Zyklus der Symphonien Anton Bruckners im vergangenen September 2017 eröffneten. Die Aufnahmen werden im September 2018 weitergeführt und im September 2019 abgeschlossen sein. Erscheinen wird der Gesamt-Zyklus im orchestereigenen Label bis 2020/21. Die 1. und 3. Symphonie von Anton Bruckner bilden den Auftakt des Zyklus' der Live-Aufnahmen aus St. Florian.

Im Laufe seiner Karriere hat sich Valery Gergiev viel mit dem deutsch-österreichischen Repertoire auseinandergesetzt mit einer besonderen Passion für Anton Bruckner. Für seine Interpretationen von Wagner, Strauss, Mahler und Bruckner wurde ihm viel Bewunderung zuteil – Musik direkt aus dem Herzen des Repertoires der Münchner Philharmoniker. Valery Gergiev über das Erlebnis dieser Aufnahmen: »Die Münchner Philharmoniker sind unglaublich talentierte Musiker. Sie kombinieren ihr technisches Geschick mit einer tiefen gemeinsamen Erfahrung von Bruckners Musik. Ich schätze es sehr und empfinde es als großes Glück, die Möglichkeit zu haben mit diesen Musikern zu spielen und wünsche mir, dass Menschen auf der ganzen Welt die Musik hören, die wir gemeinsam machen.«

In der Partitur der 3. Symphonie vereint ein blauer Papierstreifen die Handschriften Anton Bruckners und Richard Wagners: »Symphonie in D moll, wo die Trompete das Thema beginnt. A. Bruckner« ist oben in der etwas ungelenken Schrift Bruckners zu lesen. Darunter steht in zierlich schwungvollen Zügen: »Ja! Ja! Herzlichen Gruß! Richard Wagner.« Das merkwürdige Doppelautograph dokumentiert den Abschluss der Bemühungen Bruckners, Wagner zur Annahme der Dedikation einer seiner Symphonien zu bewegen, und so wurde dieses Werk zur »Wagner-Symphonie«.


Anton Bruckner: 3. Symphonie
1. I. Gemaessigt, misterioso (21:25)
2. II. Adagio (14:01)
3. III. Ziemlich schnell (07:03)
4. IV. Allegro (12:59)
Gesamtspielzeit: 55:30

VALERY GERGIEV
Münchner Philharmoniker

RECORDING DATE: 25. September 2017
RECORDING LOCATION: Stiftsbasilika St. Florian, Austria
PRODUCER: Johannes Müller
BALANCE ENGINEER: Stephan Reh
RECORDING ASSISTANTS: Martin Shi, Jón H. Geirfinnsson
EDITING: Johannes Müller
REMIXING ENGINEER: Stephan Reh
MASTERING: Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER: Münchner Philharmoniker

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Bruckner: 8. Symphonie

Mit seiner 8. Symphonie wollte Bruckner sein bisheriges symphonisches Werk noch übertreffen, in den Dimensionen der Sätze wie auch in der Intensität des Ausdrucks – umso enttäuschter war er, als das Werk bei seinen Zeitgenossen zunächst auf Ablehnung stieß. Er arbeitete die Symphonie um, die Uraufführung im Jahr 1892 wurde ein großer Erfolg.

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Bruckner: 8. Symphonie

Die Münchner Philharmoniker haben wohl mehr Werke Anton Bruckners aufgeführt als die meisten anderen Orchester. Eine große Zahl an Bruckner-Aufnahmen unter dem Dirigat herausragender Dirigenten befindet sich im umfangreichen Archiv der Münchner Philharmoniker, unter anderem mit Sergiu Celibidache, Christian Thielemann, Rudolf Kempe, Günter Wand und Oswald Kabasta.

Das Stift St. Florian bei Linz, Österreich, bildet einen faszinierenden Rahmen von einzigartiger geschichtlicher Bedeutung, in dem die Münchner Philharmoniker mit Valery Gergiev einen spektakulären und ambitionierten Zyklus der Symphonien Anton Bruckners im September 2017 eröffneten und der im September 2019 abgeschlossen sein wird. Die gesamten Live-Aufnahmen werden bis 2020/2021 im Label MPHIL erscheinen.

Im Frühling 2019 werden die Symphonien Nr. 2, 8 und 9 von Anton Bruckner veröffentlicht. Mit seiner 8. Symphonie wollte Bruckner sein bisheriges symphonisches Werk noch übertreffen, in den Dimensionen der Sätze wie auch in der Intensität des Ausdrucks – umso enttäuschter war er, als das Werk bei seinen Zeitgenossen zunächst auf Ablehnung stieß. Er arbeitete die Symphonie um, die Uraufführung im Jahr 1892 wurde ein großer Erfolg.

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 8
1. Allegro moderato (15:53)
2. Scherzo. Allegro moderato (15:56)
3. Adagio. Feierlich langsam, doch nicht schleppend (27:37)
4. Finale. Feierlich, nicht schnell (21:15)

VALERY GERGIEV
Münchner Philharmoniker

RECORDING DATES 26. September 2018
LOCATION Stiftsbasilika St. Florian, Austria
PRODUCER Johannes Müller
BALANCE ENGINEER Stephan Reh
RECORDING ASSISTANTS Martin Shi, Jón H. Geirfinnsson
EDITOR Johannes Müller, Martin Shi
REMIXING ENGINEER Stephan Reh
MASTERING ENGINEER Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER Münchner Philharmoniker

 

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Bruckner: 9. Symphonie

In seiner 9. und letzten Symphonie zog Anton Bruckner mit seinem unerschütterlichen Glauben Bilanz seines Lebens. Vollenden konnte er die Symphonie nicht; er starb während der Ausarbeitung des Finales. Die vorliegenden drei Sätze führen in eine Welt des Suchens und Ringens, das Scherzo ist geprägt von dämonischem Schrecken und das Adagio führt in eine nach Kämpfen und Zweifeln errungene Klangwelt friedlichen Abschieds.

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Bruckner: 9. Symphonie

Die Münchner Philharmoniker haben wohl mehr Werke Anton Bruckners aufgeführt als die meisten anderen Orchester. Eine große Zahl an Bruckner-Aufnahmen unter dem Dirigat herausragender Dirigenten befindet sich im umfangreichen Archiv der Münchner Philharmoniker, unter anderem mit Sergiu Celibidache, Christian Thielemann, Rudolf Kempe, Günter Wand und Oswald Kabasta.

Das Stift St. Florian bei Linz, Österreich, bildet einen faszinierenden Rahmen von einzigartiger geschichtlicher Bedeutung, in dem die Münchner Philharmoniker mit Valery Gergiev einen spektakulären und ambitionierten Zyklus der Symphonien Anton Bruckners im September 2017 eröffneten und der im September 2019 abgeschlossen sein wird. Die gesamten Live-Aufnahmen werden bis 2020/2021 im Label MPHIL erscheinen.

Im Frühling 2019 werden die Symphonien Nr. 2, 8 und 9 von Anton Bruckner veröffentlicht. In seiner 9. und letzten Symphonie zog Anton Bruckner mit seinem unerschütterlichen Glauben Bilanz seines Lebens. Vollenden konnte er die Symphonie nicht; er starb während der Ausarbeitung des Finales. Die vorliegenden drei Sätze führen in eine Welt des Suchens und Ringens, das Scherzo ist geprägt von dämonischem Schrecken und das Adagio führt in eine nach Kämpfen und Zweifeln errungene Klangwelt friedlichen Abschieds.

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9
1. Feierlich, misterioso (25:39)
2. Scherzo. Bewegt, lebhaft - Trio. Schnell (11:34)
3. Adagio. Langsam, feierlich (25:29)

VALERY GERGIEV
Münchner Philharmoniker

RECORDING DATES 25. / 26. September 2018
LOCATION Stiftsbasilika St. Florian, Austria
PRODUCER Johannes Müller
BALANCE ENGINEER Stephan Reh
RECORDING ASSISTANTS Martin Shi, Jón H. Geirfinnsson
EDITOR Johannes Müller, Martin Shi
REMIXING ENGINEER Stephan Reh
MASTERING ENGINEER Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER Münchner Philharmoniker

 

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