Aufnahmen mit Valery Gergiev

Seit September 2016 liegen die ersten CD-Aufnahmen des orchestereigenen Labels »MPHIL« vor. Derzeit erarbeiten die Münchner Philharmoniker und Valery Gergiev eine Gesamtaufnahme der Symphonien Anton Bruckners in der Stiftskirche St. Florian.

Bruckner: 1. Symphonie

Anton Bruckners 1. Symphonie war nicht sein erster Versuch auf symphonischem Gebiet. Das Werk entstand in nur vier Monaten und zeigt zwar die Einflüsse der Vorbilder Schubert, Spohr und Weber, kann aber durchaus bereits als eigenständige Schöpfung gelten. Einige Wesensmerkmale der unverwechselbaren Bruckner-Symphonien späterer Jahre sind bereits in der Ersten ausgebildet.

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Bruckner: 1. Symphonie

VALERY GERGIEV
Münchner Philharmoniker

Die Münchner Philharmoniker haben wohl mehr Konzerte der Musik Anton Bruckners aufgeführt als jedes andere Orchester. Im umfangreichen Archiv des Orchesters befinden sich zahlreiche Aufnahmen der Symphonien Anton Bruckners unter dem Dirigat herausragendster Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Christian Thielemann, Rudolf Kempe, Günter Wand und Oswald Kabasta.

Das Stift St. Florian bei Linz in Österreich bietet einen faszinierenden Rahmen von einzigartiger geschichtlicher Bedeutung, in welchem die Münchner Philharmoniker mit Valery Gergiev einen spektakulären und ambitionierten Zyklus der Symphonien Anton Bruckners im vergangenen September 2017 eröffneten. Die Aufnahmen werden im September 2018 weitergeführt und im September 2019 abgeschlossen sein. Erscheinen wird der Gesamt-Zyklus im orchestereigenen Label bis 2020/21. Die 1. und 3. Symphonie von Anton Bruckner bilden den Auftakt des Zyklus' der Live-Aufnahmen aus St. Florian.

Im Laufe seiner Karriere hat sich Valery Gergiev viel mit dem deutsch-österreichischen Repertoire auseinandergesetzt mit einer besonderen Passion für Anton Bruckner. Für seine Interpretationen von Wagner, Strauss, Mahler und Bruckner wurde ihm viel Bewunderung zuteil – Musik direkt aus dem Herzen des Repertoires der Münchner Philharmoniker. Valery Gergiev über das Erlebnis dieser Aufnahmen: »Die Münchner Philharmoniker sind unglaublich talentierte Musiker. Sie kombinieren ihr technisches Geschick mit einer tiefen gemeinsamen Erfahrung von Bruckners Musik. Ich schätze es sehr und empfinde es als großes Glück, die Möglichkeit zu haben mit diesen Musikern zu spielen und wünsche mir, dass Menschen auf der ganzen Welt die Musik hören, die wir gemeinsam machen.«

Anton Bruckners 1. Symphonie, wiewohl so betitelt, war nicht sein erster Versuch auf symphonischem Gebiet. Das Werk entstand in nur vier Monaten und zeigt zwar die Einflüsse der Vorbilder Schubert, Spohr und Weber, kann aber durchaus bereits als eigenständige Schöpfung gelten. Einige Wesensmerkmale der unverwechselbaren Bruckner-Symphonien späterer Jahre sind bereits in der Ersten ausgebildet: die Neigung zu Steigerungswellen und Kraftausbrüchen des vollen Orchesters, die weit ausschwingenden Melodiebögen des langsamen Satzes, ein motorisches Scherzo mit lyrischem Trio.


Anton Bruckner: 1. Symphonie
1. I. Allegro (14:25)
2. II. Adagio (12:38)
3. III. Scherzo. Lebhaft, schnell (08:13)
4. IV. Finale. Bewegt, feurig (15:32)
Gesamtspielzeit: 50:49

RECORDING DATE: 25. September 2017
RECORDING LOCATION: Stiftsbasilika St. Florian, Austria
PRODUCER: Johannes Müller
BALANCE ENGINEER: Stephan Reh
RECORDING ASSISTANTS: Martin Shi, Jón H. Geirfinnsson
EDITING: Johannes Müller
REMIXING ENGINEER: Stephan Reh
MASTERING: Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER: Münchner Philharmoniker

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Mahler: 4. Symphonie

Uraufgeführt von den Münchner Philharmonikern unter der Leitung des Komponisten selbst und jetzt erhältlich auf dem orchestereigenen Label MPHIL: Mahlers Symphonie Nr. 4 mit Valery Gergiev!

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Mahler: 4. Symphonie

Gustav Mahler und die Münchner Philharmoniker vereint eine besondere Beziehung. Als Komponist verkörpert er das Bindeglied zwischen der deutsch-österreichischen Tradition des 19. Jahrhunderts und dem Modernismus des frühen 20. Jahrhunderts. Die Münchner Uraufführung seiner 4. Symphonie im »Großen Kaim-Saal« mit dem damals so benannten »Kaim-Orchester«, heute Münchner Philharmoniker, fand unter seiner Leitung am 25. November 1901 statt. Seine Werke sind seither substantieller Bestandteil des Kernrepertoires der Münchner Philharmoniker.

Im September 2016 wurde mit  Mahlers 2. Symphonie das erste Album des neu gegründeten Labels „MPHIL“ heraus gegeben. Nun folgt die Veröffentlichung seiner 4. Symphonie, deren Geschichte eng mit den Münchner Philharmonikern verwoben ist. Es handelt sich um einen Live-Konzertmitschnitt aus der Philharmonie im Gasteig, der Heimat des Orchesters, gemeinsam mit der Sopranistin Genia Kühmeier. Eine weitere von der Kritik hoch gelobte Aufführung fand in New Yorks Carnegie Hall statt: »Mahler’s 4th Symphony was the real payoff, with exceptional playing from the strings and with the song of the finale gorgeously sung by Genia Kuehmeier« (The New York Times, 6. April 2017).

Valery Gergiev hat sich im Laufe seiner Karriere dem deutsch-österreichischen Repertoire gewidmet, mit einer besonderen Passion für Gustav Mahler. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat er diese Tradition fortgesetzt und für seine Interpretationen von Wagner, Strauss, Mahler und Bruckner wird ihm viel Bewunderung zuteil – Musik direkt aus dem Herzen des Repertoires der Münchner Philharmoniker.

GUSTAV MAHLER
4. Symphonie in G-Dur

GENIA KÜHMEIER
VALERY GERGIEV
MÜNCHNER PHILHARMONIKER

Veröffentlichungs-Datum: 6. Oktober 2017
Exklusiver Apple-pre-release: 29. September 2017

RECORDING DATE: 21-23. & 28. März 2017
RECORDING LOCATION: Philharmonie im Gasteig, München
PRODUCER: Johannes Müller
BALANCE ENGINEER: Gerald Junge
EDITING: Christian Starke
MASTERING: Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER: Münchner Philharmoniker

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Schostakowitsch: 9. Symphonie

Die digitale Veröffentlichung eines Konzertmitschnitts vom 4. November 2015 der 9. Symphonie von Dmitrij Schostakowitsch dirigiert von Valery Gergiev.

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Schostakowitsch: 9. Symphonie

Exklusiv aus unserem Archiv: Die digitale Veröffentlichung eines Konzertmitschnitts vom 4. November 2015 der 9. Symphonie von Dmitri Schostakowitsch dirigiert von Valery Gergiev.

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Bruckner: 3. Symphonie

Die 1. und 3. Symphonie von Anton Bruckner bilden den Auftakt des Zyklus' der Live-Aufnahmen aus St. Florian. In der Partitur der 3. Symphonie vereint ein blauer Papierstreifen die Handschriften Anton Bruckners und Richard Wagners, und so wurde dieses Werk zur »Wagner-Symphonie«.

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Bruckner: 3. Symphonie

VALERY GERGIEV
Münchner Philharmoniker

Die Münchner Philharmoniker haben wohl mehr Konzerte der Musik Anton Bruckners aufgeführt als jedes andere Orchester. Im umfangreichen Archiv des Orchesters befinden sich zahlreiche Aufnahmen der Symphonien Anton Bruckners unter dem Dirigat herausragendster Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Christian Thielemann, Rudolf Kempe, Günter Wand und Oswald Kabasta.

Das Stift St. Florian bei Linz in Österreich bietet einen faszinierenden Rahmen von einzigartiger geschichtlicher Bedeutung, in welchem die Münchner Philharmoniker mit Valery Gergiev einen spektakulären und ambitionierten Zyklus der Symphonien Anton Bruckners im vergangenen September 2017 eröffneten. Die Aufnahmen werden im September 2018 weitergeführt und im September 2019 abgeschlossen sein. Erscheinen wird der Gesamt-Zyklus im orchestereigenen Label bis 2020/21. Die 1. und 3. Symphonie von Anton Bruckner bilden den Auftakt des Zyklus' der Live-Aufnahmen aus St. Florian.

Im Laufe seiner Karriere hat sich Valery Gergiev viel mit dem deutsch-österreichischen Repertoire auseinandergesetzt mit einer besonderen Passion für Anton Bruckner. Für seine Interpretationen von Wagner, Strauss, Mahler und Bruckner wurde ihm viel Bewunderung zuteil – Musik direkt aus dem Herzen des Repertoires der Münchner Philharmoniker. Valery Gergiev über das Erlebnis dieser Aufnahmen: »Die Münchner Philharmoniker sind unglaublich talentierte Musiker. Sie kombinieren ihr technisches Geschick mit einer tiefen gemeinsamen Erfahrung von Bruckners Musik. Ich schätze es sehr und empfinde es als großes Glück, die Möglichkeit zu haben mit diesen Musikern zu spielen und wünsche mir, dass Menschen auf der ganzen Welt die Musik hören, die wir gemeinsam machen.«

In der Partitur der 3. Symphonie vereint ein blauer Papierstreifen die Handschriften Anton Bruckners und Richard Wagners: »Symphonie in D moll, wo die Trompete das Thema beginnt. A. Bruckner« ist oben in der etwas ungelenken Schrift Bruckners zu lesen. Darunter steht in zierlich schwungvollen Zügen: »Ja! Ja! Herzlichen Gruß! Richard Wagner.« Das merkwürdige Doppelautograph dokumentiert den Abschluss der Bemühungen Bruckners, Wagner zur Annahme der Dedikation einer seiner Symphonien zu bewegen, und so wurde dieses Werk zur »Wagner-Symphonie«.


Anton Bruckner: 3. Symphonie
1. I. Gemaessigt, misterioso (21:25)
2. II. Adagio (14:01)
3. III. Ziemlich schnell (07:03)
4. IV. Allegro (12:59)
Gesamtspielzeit: 55:30

RECORDING DATE: 25. September 2017
RECORDING LOCATION: Stiftsbasilika St. Florian, Austria
PRODUCER: Johannes Müller
BALANCE ENGINEER: Stephan Reh
RECORDING ASSISTANTS: Martin Shi, Jón H. Geirfinnsson
EDITING: Johannes Müller
REMIXING ENGINEER: Stephan Reh
MASTERING: Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER: Münchner Philharmoniker

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Strauss: »Don Juan« und »Ein Heldenleben«

Der Konzertmitschnitt mit den Tondichtungen »Don Juan« und »Ein Heldenleben« von Richard Strauss wurde am 31. März 2017 veröffentlicht. Die Aufnahme erscheint im eigenen Label MPHIL als CD und digitales Album und ist im Handel erhältlich.

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Strauss: »Don Juan« und »Ein Heldenleben«

Der Konzertmitschnitt des Saisoneröffnungskonzerts im vergangenen September 2016 mit den Tondichtungen »Don Juan« und »Ein Heldenleben« von Richard Strauss wurde am 31. März 2017 veröffentlicht. Die Aufnahme erscheint im eigenen Label MPHIL als CD und digitales Album und ist im Handel erhältlich.

Richard Strauss wurde in München geboren, einige seiner Kompositionen wurden hier uraufgeführt. Seine Werke fanden schon früh Eingang ins Kernrepertoire der Münchner Philharmoniker und sind bis heute fester Bestandteil. Nicht wenige Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker gelten als ausgesprochene Strauss-Anhänger, darunter auch Rudolf Kempe, Christian Thielemann, Lorin Maazel und nicht zuletzt: Valery Gergiev.
Valery Gergiev hat dem deutschen Repertoire im Laufe seiner Karriere große Bedeutung zukommen lassen, besonders gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern. Richard Strauss nimmt für ihn eine besondere Stellung ein und die Stücke des Komponisten, die sehr differenzierte Ausdrucksqualitäten eines Orchesters als gesamtes Kollektiv fordern, sind seine Spezialität. In den letzten Jahren hat Valery Gergiev mit diesem Repertoire an internationalen Konzert- und Opernhäusern reüssiert.

Sowohl »Ein Heldenleben« als auch »Don Juan« sind beispielhaft für die Verschmelzung zweier Kernelemente der Musik des 19. Jahrhunderts: die symphonische Tradition und die inhaltlich tonmalerische Programmmusik. Richard Strauss war ein Experte und Pionier in der Zusammenführung dieser beiden musikalischen Formen in seinen Kompositionen.

VALERY GERGIEV, Dirigent
MÜNCHNER PHILHARMONIKER

RECORDING DATES: 14-17. September 2016
RECORDING LOCATION: Philharmonie im Gasteig, München
PRODUCER: Johannes Müller
BALANCE ENGINEER: Gerald Junge
EDITING: Johannes Müller
MASTERING: Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER: Münchner Philharmoniker

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Schostakowitsch: 15. Symphonie

Die digitale Veröffentlichung eines Konzertmitschnitts vom 11. Dezember 2015 der 15. Symphonie von Dmitrij Schostakowitsch dirigiert von Valery Gergiev exklusiv aus unserem Archiv.

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Schostakowitsch: 15. Symphonie

Exklusiv aus unserem Archiv: Die digitale Veröffentlichung eines Konzertmitschnitts vom 11. Dezember 2015 der 15. Symphonie von Dmitrij Schostakowitsch dirigiert von Valery Gergiev.

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Bruckner: 4. Symphonie »Romantische«

Valery Gergiev und die Münchner Philharmoniker teilen eine besondere Nähe zu den Werken von Anton Bruckner. Das Orchester hat mehr Aufnahmen von Werken Anton Bruckners unternommen, als allen anderen Komponisten, sowie die meisten Aufnahmen seiner 4. Symphonie.

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Bruckner: 4. Symphonie »Romantische«

Valery Gergiev und die Münchner Philharmoniker teilen eine besondere Nähe zu den Werken von Anton Bruckner. Das Orchester hat mehr Aufnahmen von Werken Anton Bruckners unternommen, als allen anderen Komponisten, sowie die meisten Aufnahmen seiner 4. Symphonie.

Die 4. Symphonie ist die einzige seiner Symphonien, die Bruckner benannte. Der Begriff »Romantik« wird hier von Bruckner in kurzen, assoziationsbetonten, Bedeutungshinweisen zusammengefasst: „Mittelalterliche Stadt – Morgendämmerung – die Tore öffnen sich – auf stolzen Rossen sprengen die Ritter hinaus ins Freie – der Zauber des Waldes umfängt sie – Waldesrauschen, Vogelgesang“, ganz im Sinne der Wagner’schen Opern.

RECORDING DATES: 22.-23. September 2015
RECORDING LOCATION: Philharmonie im Gasteig, München

PRODUCER: Johannes Müller
RECORDING ENGINEER: Gerald Junge
EDITING: Johannes Müller
MASTERING: Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER: Münchner Philharmoniker
PUBLISHING CREDITS: Zweite Fassung von 1878–86 in der Edition von Leopold Nowak (1953)

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Mahler: 2. Symphonie »Auferstehung«

Die Aufnahme von Mahlers 2. Symphonie entstand während des Antrittskonzerts Valery Gergievs als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker.

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Mahler: 2. Symphonie »Auferstehung«

Die Aufnahme von Mahlers 2. Symphonie entstand während des Antrittskonzerts der ersten Saison Valery Gergievs als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker.

Die Münchner Philharmoniker haben seit jeher Maßstäbe gesetzt für den Klang und die Interpretation der Musik vieler großer Komponisten, besonders im deutschen Repertoire. Gustav Mahler ist seit der Gründung unweigerlich mit den Münchner Philharmonikern verknüpft: das Orchester brachte seine 4. und 8. Symphonie zur Uraufführung sowie »Das Lied von der Erde«.

Gustav Mahler gewährte selten Einblicke in die Hintergründe seiner Musik. Dennoch zeigt gerade seine 2. Symphonie, wie sehr er sich mit dem Leben nach dem Tod beschäftigte. Diese Symphonie, die häufig den Beinamen „Auferstehungssymphonie“ trägt, findet ihre größte Steigerung im letzten Satz: Choräle begleiten einen von einem Ort der Dunkelheit zu einem Ort der Erlösung und der Freude.

Auf der Aufnahme zu hören sind neben den Münchner Philharmonikern und Valery Gergiev die Sopranistin Anne Schwanewilms und die Mezzo-Sopranistin Olga Borodina sowie der Philharmonische Chor München.

VALERY GERGIEV, Dirigent
ANNE SCHWANEWILMS, Sopran
OLGA BORODINA, Mezzo-Sopran
MÜNCHNER PHILHARMONIKER
PHILHARMONISCHER CHOR MÜNCHEN (Einstudierung: ANDREAS HERRMANN)

RECORDING DATES: 16.-20. September 2015
RECORDING LOCATION: Philharmonie im Gasteig, München

PRODUCER: Johannes Müller
BALANCE ENGINEER: Christiane Voitz
EDITING: Johannes Müller
MASTERING: Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER: Münchner Philharmoniker
EXECUTIVE PRODUCER FOR BR KLASSIK: Pauline Heister

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