Francis Poulenc

Francis Poulenc (* 7.1.1899, Paris; † 30.1.1963, ebenda) war ein wichtiger Mittler zwischen den Klangwelten der Spätromantik und der melodischen Moderne. Ersten Klavierunterricht bekam er als Kind von seiner Mutter, studierte daraufhin in Paris bei Charles Koechlin und war in den 1920er Jahren Teil der künstlerisch aktiven Bohème der französischen Hauptstadt. Zu seinem Freundeskreis gehörten Dichter wie Paul Éluard und Guillaume Appolinaire, aber auch der Bariton Pierre Bernac, für den der zahlreiche Lieder schrieb. Wichtig wurde außerdem seine Freundschaft zu Kollegen wie Erik Satie und Jean Cocteau, mit denen zusammen er sich in der Groupe der Six gegen die akustischen Verschleierungen des Impressionismus wandte. Francis Poulenc sah sich in der Tradition des Neo-Klassizismus.