Levente Páll

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Der ungarische Bass Levente Páll studierte zeitgleich Viola sowie Gesang und Lied und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und später Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Als Bratschist spielte er bei den Wiener Symphonikern und war Solobratschist des Wiener Jeunesse-Orchesters. Er ist Preisträger zahlreicher Gesangswettbewerbe. 2014 war er Finalist beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel. 2010–2012 interpretierte Levente Páll als Mitglied des Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper zahlreiche Rollen seines Fachs. 2014–2016 war er Ensemblemitglied des Theaters St. Gallen. Beim Neujahrskonzert 2015 interpretierte er als Bass-Solist Beethovens 9. Sinfonie an der Ungarischen Staatsoper ebenso wie 2016 in der Liederhalle Stuttgart und in der Tonhalle St. Gallen. Weitere Engagements führten ihn nach Madrid, in den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, in die Laieszhalle Hamburg, in den Herkulessaal München, an das Vorarlberger Landestheater Bregenz, an die Opéra National de Montpellier, Opéra National de Lorraine in Nancy und ans Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg. 2018 debütierte am Royal Opera House Covent Garden in London und bei den Salzburger Osterfestspielen. Seit 2013 führen ihn Gastengagements immer wieder an die Bayerische Staatsoper – 2019 auch im Rahmen der Münchner Opernfestspiele. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Levente Páll Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Bei den Bregenzer Festspielen debütierte er 2021 als Sparafucile in Rigoletto auf der Seebühne und war als Fasolt (Das Rheingold) im Bregenzer Festspielhaus zu erleben.