Lorenz Nasturica-Herschcowici

credit Frank Bauer

Lorenz Nasturica-Herschcowici war von 1992 bis 2022 Konzertmeister der Münchner Philharmoniker. Als Solist trat er in dieser Zeit unter namhaften Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Christian Thielemann, Lorin Maazel und Zubin Mehta auf.

Nach dem Tod von Sergiu Celibidache 1996 gründete er das Trio Celibidache, mit dem er zahlreiche Tourneen im In- und Ausland unternimmt. Im Jahr 2000 wurde Lorenz Nasturica-Herschcowici 1. Geiger des Berliner Philharmonischen Oktetts. Bei zahlreichen Ensembles der Berliner Philharmoniker, wie z.B. den Philharmonischen Virtuosen Berlin, dem Sextett der Berliner Philharmoniker sowie der Sinfonietta Berlin, ist er Mitglied und wirkt als Konzertmeister und Solist mit. Außerdem hat er 2012 das neue Oktett Philharmoniker-Berlin-München-Wien gegründet, das aus Mitgliedern der Spitzenorchester Europas besteht. Diese bekleiden bei den Berliner, Münchner und Wiener Philharmonikern Konzertmeister- und Solo-Positionen. Im Jahr 2012 erhielt Lorenz Nasturica-Herschcowici eine Professur in Tokyo am Senzoku Gakuen College of Music.

Seit 2013 leitet Lorenz Nasturica-Herschcowici das Stradivari-Ensemble des Mariinsky Theaters St. Petersburg, wo er als Dirigent und Solist tätig ist. Ebenso ist er erster Gastkonzertmeister beim Mariinsky Theater unter der Leitung von Valery Gergiev.

Lorenz Nasturica-Herschcowici spielt eine Geige von Antonio Stradivari, „Rodewald" von 1713 (private Leihgabe).