Alison Hagley

Seit ihrem Operndebüt hat die britische Sopranistin Alison Hagley sich einen ausgezeichneten Ruf erworben. Sie ist durch ihre Engagements - insbesondere durch Gastspiele in Glyndebourne als Nanetta in "Falstaff", als Susanna in "Le Nozze di Figaro" und Zerlina in "Don Giovanni" - an den wichtigen Bühnen ihres Heimatlandes Großbritannien bekannt geworden. 1992 fügte Alison Hagley ihrem Repertoire einige wichtige Rollen hinzu, darunter die Mélisande in Peter Steins Neuproduktion von Debussys "Pélleas et Mélisande" an der Welsh National Opera unter Pierre Boulez. Diese Produktion war anschließend im in Paris zu sehen und wurde auch vom Fernsehen aufgezeichnet. Mit John Eliot Gardiner spielte sie die Susanna auch für die Deutsche Grammophon ein. Engagements der letzten Zeit führten Alison Hagley nach Los Angeles, Glyndebourne und München, wo sie an der Staatsoper als Susanna und Zerlina zu hören war. Im Konzertfach sang sie Brittens "The Rescue of Penelope" in Amsterdam, Bachs "Johannespassion" in Madrid, Mozarts c-moll-Messe in Montreux und wirkte beim Galakonzert zur Hundertjahrfeier in Glyndebourne mit. Aktuelle und künftige Verpflichtungen beinhalten ihr Debüt an der Nederlandse Opera in Händels "Alceste", die Partie der Drusilla in Monteverdis "L`Incoronazione di Poppea" in Athen, eine Neuinszenierung von Rameaus "Platée" in München, sowie Vaughan Williams "A Sea Symphony" mit dem Berliner Radio-Symphonieorchester unter Robin Gritton.

geboren 1961 in London