Daniil Trifonov

credit Dario Acosta

1991 in Nischni Nowgorod geboren, ist Daniil Trifonov einer der leuchtendsten Namen der jungen Pianistengeneration. Der Ruf, den er seinen herausragenden Darbietungen, seinem musikalischen Einfühlungsvermögen und seiner Ausdruckskraft verdankt, übersteigt schon jetzt bei weitem das Aufsehen, das er in der Saison 2010/2011 erregte, als er den 3. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau, den 1. Preis beim Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv und den 1. Preis und Großen Preis beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb gewann.

Höhepunkte der Saison 2016/2017 waren Debüts bei den Silvesterkonzerten der Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, bei den Melbourne und Sydney Symphony Orchestras sowie beim Tonhalle-Orchester Zürich und den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern und der Leitung von Andris Nelsons. Mit Rachmaninow im Programm folgt er die Wiedereinladung des Los Angeles Philharmonic Orchestras unter Gustavo Dudamel und ist Protagonist eines umfassenden Rachmaninow-Zyklus bei den Münchner Philharmonikern unter Valery Gergiev, mit dem Trifonov eine lange und enge Zusammenarbeit verbindet. Bei seinen Wiedereinladungen zum New York Philharmonic, Cleveland Orchestra und Philadelphia Orchestra sowie seiner Konzerte als Artist in Residence bei der Staatskapelle Dresden mit Konzerten bei den BBC Proms und den Salzburger Osterfestspielen stehen Mozart und Ravel auf dem Programm. Weiterhin geht er auf Tourneen mit dem Mahler Chamber Orchestra und dem La Scala Orchestra unter der Leitung von Riccardo Chailly.

Solistische Höhepunkte sind seine Debüts im Barbican Centre London und Recital Centre Melbourne. Ausgedehnte Rezital-Tournee führen ihn unter anderem nach Berlin, München, Wien, Florenz, Madrid und Oslo, sowie zum vierten Mal in Folge in die New Yorker Carnegie Hall. Kammermusikalisch ist er unter anderem in Tanglewood und Verbier, sowie mit Anne Sophie Mutter in Baden-Baden und bei den Salzburger Pfingstfestspielen zu erleben.

In dieser Saison erscheint das Doppelabum »Transcendental«, welches zum einen Trifonovs dritte Aufnahme als Exklusiv-Künstler der Deutschen Grammophon ist, und zum anderen die erste Einspielung aller Konzertetüden von Liszt für das Label darstellt. Seine erste Veröffentlichung für das Label »The Carnegie Recital« wurde für einen »Grammy« nominiert. Weiterhin erschien die CD »Rachmaninov Variations« mit dem Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin. Weitere Einspielungen sind das 2012 veröffentlichte das Klavierkonzert Nr. 1 von Tschaikowsky mit dem Mariinski-Orchester und Valery Gergiev beim orchestereigenen Label. Daniil Trifonovs erste CD, auf der er Solowerke von Chopin spielt, erschien 2011 bei Decca. 2016 wurde er zum Künstler des Jahre von dem Magazin ‚Grammophone‘ gekührt.

Daniil Trifonov begann seine musikalische Ausbildung mit fünf Jahren und studierte bei Tatiana Zelikman und Sergei Babayan. Von 2006 bis 2009 studierte er außerdem Komposition und schreibt seither Klavier-, Kammer- und Orchesterwerke.