Gerhild Romberger

credit Rosa Frank

Gerhild Romberger schloss ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik Detmold bei Professor Heiner Eckels mit dem Konzertexamen ab. Aufbauende Kurse bei den Professoren für Liedgestaltung Mitsuko Shirai und Hartmut Höll ergänzten ihr Studium. Seit 2003 ist sie selbst als Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold tätig. Ihren künstlerischen Schwerpunkt legt die Altistin auf den Konzertgesang. Dazu gehören auch Liederabende unterschiedlichster Thematik sowie die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik. Das weitgespannte Repertoire der Sängerin umfasst alle großen Alt- und Mezzo-Partien des Oratorien- und Konzertgesangs vom Barock über die Klassik und Romantik bis hin zur Literatur des 20. Jahrhunderts.

Ihre Arbeit mit den Berliner Philharmonikern und Gustavo Dudamel, dem Los Angeles Symphony Orchestra unter Herbert Blomstedt, dem Leipziger Gewandhausorchester und Riccardo Chailly sowie die Konzerte mit Manfred Honeck waren wichtige Stationen in den vergangenen Jahren. Sie war Gast bei den Wiener und Bamberger Symphonikern, an der Mailänder Scala und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. In den Eröffnungstagen der Hamburger Elbphilharmonie sag sie sowohl mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Thomas Hengelbrock Mahlers 2. Symphonie als auch unter Ingo Metzmacher am Pult der Wiener Philharmoniker die 1. Symphonie von K.A. Hartmann.

In der Spielzeit 2017/18 führten Engagements u.a. mit Mahlers Lied von der Erde Gerhild Romberger nach Helsinki und Stockholm oder mit Mahlers 8. Symphonie nach Dresden. In Tokio, Madrid, in der Elbphilharmonie in Hamburg und an der Mailänder Scala war sie mit Mahlers 3. Symphonie zu erleben.