Martin Manz

credit Hans Engels

Martin Manz wurde 1958 in Augsburg geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht bei Helmut Haug, der sehr früh das musikalische Talent erkannte und ihn bis zur Aufnahme 1974 in die Meisterklasse von Rudolf Koeckert förderte. Schwerpunkt des Unterricht war die Ausbildung des Sinns für klassische Stilistik sowie die Kammermusik. So gelang es Martin Manz im Jahr 1979 einen der begehrten Musik-Förderpreise der Augsburger Allgemeinen zu gewinnen. Unmittelbar danach wurde er vom Augsburger Generalmusikdirektor Gabor Ötvös zu seinem ersten professionellen Wirken mit den Städtischen Bühnen Augsburg eingeladen. Nach dem Abschluss seines Studiums bei Rudolf Koeckert nahm er an Meisterkursen bei Ana Chumachenko, Gerhard Hetzel und Wolfgang Marschner teil.

Im Jahr 1983 wurde Martin Manz nach einem erfolgreichen Probespiel einstimmig für die zweiten Violinen bei den Münchner Philharmonikern engagiert. Die Saison 1989/90 nutzte er nochmals, mit Unterstützung des Orchesters und Sergiu Celibidaches, für ein Studium bei Franco Gulli an der University of Indiana, Bloomingon (USA), um seine solistischen Fähigkeiten zu vervollkommnen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland konnte er sich durch ein erneutes Probespiel bei den Münchner Philharmonikern für die Position eines 1. Geigers qualifizieren, und eine Reihe neuer musikalischer Aktivitäten initiieren.

Martin Manz ist Primgeiger des Alborada Streichquartetts, Mitgründer und Konzertmeister des Tanzorchesters Barnabas, Duopartner der Konzertharfenistin Melanie Kratky und Duopartner des Konzertpianisten Erwin Stein. Außerdem war er Konzertmeister des Abonnentenorchesters der Münchner Philharmoniker und Mitglied des philharmonischen Ensembles "Saitensprung".