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GEORG NUSSBAUMER
»Atlas der bewegten Luft: Musik«
Eine begehbare Symphonie mit 300+ Musizierenden

Samstag, 01_06_2019 | 17-19 Uhr | Gasteig

Die Münchner Philharmoniker und trugschluss suchen 300+ Musikerinnen und Musiker für das größte Projektorchester 2019 in München. Mitmachen können sowohl Solisten als auch Duos, Quartette, ganze Ensembles, Bands, Chöre oder Gruppen.

Voraussetzungen sind: Erfahrung im Notenlesen und Zusammenmusizieren gepaart mit Neugierde auf außergewöhnliche Musik-Projekte. Die Probe dafür wird am 1. Juni 2019 von 10 bis 12.30 Uhr stattfinden, die Aufführung am selben Tag von 17 bis 19 Uhr. Der Komponist steht nach Absprache für individuelle Proben zur Verfügung.

Das gesamte Stück dauert zwei Stunden, Pausen und Erholungsphasen für die Ausführenden sind dabei »einkomponiert«. Alle haben die Gelegenheit, etwas aus dem Repertoire zu präsentieren, dazwischen werden immer wieder moderne, zeitgenössische Abschnitte gestreut. Jedes Ensemble erhält eine eigene, auf sie abgestimmte Partitur, in der Spielbarkeit, technisches Können und Ausdauer berücksichtigt ist. Stattfinden wird die Aufführung bei freiem Eintritt in den Räumen des Gasteig, in den Konzertsälen, Foyers, der Bibliothek und den Räumlichkeiten Backstage. Die Ensembles stehen verteilt und wechseln ab und an ihre Position. Die Besucherinnen und Besucher »erlaufen« sich diese »begehbare Symphonie« und wandeln so durch alle Epochen und Ensemble-Größen.

Alle Teilnehmenden erhalten als kleines Dankeschön zwei Freikarten für ein Konzert der Münchner Philharmoniker. Wir bitten um Anmeldung per Email an philharmoniker(at)muenchen.de, inklusive der Angabe, welche Repertoire-Stücke in die Komposition einfließen sollen – es sind Werke aus allen Stilepochen möglich. Einzureichen sind etwa vier Werke pro Solist/Ensemble mit einer Gesamtdauer von max. 30 Minuten.


Blick in die Partitur:


Georg Nussbaumer

Georg Nussbaumer (1964, Linz) ist Komponist, Konzeptkünstler und Regisseur. Er arbeitet oft mit zu Installationen erweiterten Musikinstrumenten und setzt vielfältige organische und anorganische Materialien ebenso selbstverständlich ein, wie Maschinen, Video oder lebende Tiere. Die Partituren seiner oft abendfüllenden Arbeiten determinieren Vorgänge, die sich als plastisches Ereignis, akustisch, visuell, manchmal auch haptisch oder olfaktorisch manifestieren. Zuletzt entstanden Arbeiten für den öffentlichen Raum von großer räumlicher und zeitlicher Ausdehnung. Nussbaumer gastiert international bei renommierten Festivals und Theaterhäusern wie u.a. den Donaueschinger Musiktagen, Wien Modern, dem Nationaltheater Mannheim, dem Beethovenfest und den Bregenzer Festspielen.