credit Matthias Fischer

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Die Münchner Philharmoniker in Spanien

Auf dem Programm des ersten Konzerts der Spanien-Reise stand unter anderem Bartoks 3. Klavierkonzert mit Javier Perianes, das jüngst in dieser Konstellation auf CD veröffentlicht wurde. Der Konzertsaal in Barcelona, genannt „Palau de la Música Catalana“, wurde eigentlich für kleinere Ensembles konzipiert, nicht für Orchester der Größe der Münchner Philharmoniker. Was es an vollendeter Akustik mangelte, machte jedoch die Architektur wett.

Im ebenso ausverkauften, gut klingenden „Auditorio Nacional de Música“ begeisterten Orchester, Javier Perianes und Pablo Heras-Casado das Madrider Publikum. Besonders zauberhaft gelang die elegische Chopin-Zugabe Javier Perianes'. Einziger Wermutstropfen: Das Wetter, das Barcelona in strömenden Regen und Madrid in eisige Kälte, wenn auch sonnig-blauen Himmel, hüllte.

Auf den Kanarischen Inseln angelangt gab es für Orchester und Dirigent einen Tag Verschnaufspause. Nur Javier Perianes reist später an, er wollte sich das Champions League-Spiel Real Madrid gegen Paris nicht entgehen lassen.

Der eher kleine Konzertsaal in Fuerteventura ist junge zwei Jahre alt, ähnlich jugendlich gestalten sich die Zuhörer. Im Gegensatz zur sehr touristisch geprägten Insel saßen im Publikum vor allem heimische Einwohner. Wieder bezauberte Javier Perianes mit seiner Zugabe: Er spielte den "Feuertanz" aus "El amor brujo" von Manuel de Falla.

Das „Auditorio Alfredo Kraus“ auf Gran Canaria ist mit seinem Blick aus dem Saal auf das Meer optisch ein absoluter Hingucker. Doch nicht nur die Architektur überzeugte, auch die Akustik kann sich hören lassen. Das Orchester konnte seine volle Energie entfalten und das Publikum im ausverkauften Saal zeigte sich restlos begeistert. An Schlaf war anschließend nicht zu denken, da direkt vor dem Hotel der Karneval tobte und das Orchester bis drei Uhr morgens mit lauter Livemusik beglückt wurde.

Übermüdet ging es weiter nach Teneriffa. Der dortige Karneval übertrifft den auf Gran Canaria bei weitem und ist wahrscheinlich nur noch mit Rio zu vergleichen. Das „Auditorio de Tenerife“ ist ein architektonisch spektakulärer Konzertsaal, der akustisch leider nicht ganz mithalten kann. Dennoch war dennoch gelang ein geglückter Abschluss der Spanien-Reise und man war sich einig: Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Pablo Heras-Casado in der kommenden Saison!