»Fragile« für Klavier, Violine und Violoncello; Auftragswerk der Münchner Philharmoniker

»In meiner Komposition ›Fragile‹ habe ich mich mit dem Thema ›Zeit als unabdingbares Element des menschlichen Lebens‹ auseinandergesetzt, wo ich innerhalb einer, auf den ersten Blick scheinbaren, kleinen 6–7-minutigen Skizze den Vorgang einer Lebenstätigkeit musikalisch darstellen wollte – mit ihren Höhen und Tiefen, ständig blitzschnell wechselnden Ereignissen – von Glück bis totaler Verzweiflung, von Widerstand bis zur absoluten Versöhnung. Es ist unglaublich, wie viel ein Mensch auf seinem Lebensweg erleben kann. Noch erstaunlicher ist es, dass man nie weiß, wo dieser wehende zarte Faden einen im Endeffekt hinführt. Es gibt keine bestimmten assoziativen Vorlagen. Jeder darf sich auf seine eigene Einbildungskraft und Phantasie beim Hören verlassen.«