Symphonie Nr. 36 C-Dur KV 425 "Linzer Symphonie"

"Dienstag als den 4ten November werde ich hier im theater academie geben. - und weil ich keine einzige Simphonie bey mir habe, so schreibe ich über hals und kopf an einer Neuen, welche bis dahin fertig seyn muss" , berichtet Wolfgang Amadeus Mozart am 31. Oktober 1783 in einem Brief an seinem Vater. Es ist die sogenannte "Linzer" Symphonie KV 425 in C-Dur, die innerhalb von nur vier Tagen entstand, was man ihr aber in keiner Weise anmerkt. Diese Symphonie ist der Beginn einer neuen Ausrichtung. Erstmals orientiert sich Mozart in dieser Gattung an dem Vorbild Joseph Haydn und beginnt eine Symphonie mit einer langsamen Einleitung. Und ähnlich wie in seinen Haydn-Quartetten, mit deren Komposition Mozart bereits im Jahr zuvor begonnen hatte, ist die Auseinandersetzung mit dem Vorbild auch hier einerseits durch die Aneignung von dessen kompositorischen Mitteln und andererseits durch ihre Amalgamierung mit dem individuellen mozart´schen Stil geprägt. Besonders faszinierend ist das breite Spektrum an Empfindungen, das Mozart in seiner "Linzer"-Symphonie durchschreitet.

Konzerttermine mit Symphonie Nr. 36 C-Dur KV 425 "Linzer Symphonie"