"West Side Story", Tänze und Songs arrangiert für zwei Klaviere und Percussion von Irwin Kostal

1957 gelang Leonard Bernstein sein vielleicht größter Erfolg: die "West Side Story". Diese moderne Romeo-und-Julia-Geschichte, übertragen auf rivalisierende Banden in New York, zählt seit ihrer Uraufführung am 26. September 1957 am New Yorker Winter Garden Theater zu den Meilensteinen des Genres. 1960 zog Bernstein einige Nummern zu einer Orchestersuite zusammen, die in der Abfolge den Geschehnissen des Musicals folgen. Die Symphonischen Tänze wurden bei einer Gala zu Ehren von Leonard Bernstein vom New York Philharmonic unter Lukas Foss am 13. Februar 1961 erstmals aufgeführt und zählen heute zu den populärsten Orchesterstücken des Komponisten.

Dass die West Side Story so klingt wie sie klingt, ist jedoch nicht allein das Verdienst von Leonard Bernstein. Der Komponist und Arrangeur Irwin Kostal war federführend an der Orchestrierung des Musicals beteiligt. Und genau an diesen Irwin Kostal wandten sich Katia und Marielle Labèque in den 1980er-Jahren mit ihrem Anliegen: Sie wünschten sich eine Fassung der "West Side Story" für zwei Klaviere, heraus kam eine Fassung für zwei Klaviere und Percussion.