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Paul Taffanel: Bläserquintett g-Moll

Paul Taffanel war der bedeutendste Flötist des 19. Jahrhunderts und Begründer der französischen Flötenschule. Er unterrichtete viele Jahre lang am Pariser Konservatorium und hatte ein besonderes Faible für Bläser-Kammermusik. 1879 gründete er in Paris die »Societé de musique de chambre pour instruments à vent«, für die auch Camille Saint-Saëns und Charles Gounod Werke komponierten. Taffanels spätromantisches Bläserquintett g-Moll wurde von dieser Vereinigung mit einem Preis ausgezeichnet. Auf ein gesangliches Allegro, inspiriert von den Opernmelodien Giacomo Meyerbeers und des frühen Richard Wagner, folgt ein liedhafter langsamer Satz, bevor ein lebhaftes, geradezu federndes Finale in Sonatenform das Werk beschließt.

 

– Martin Demmler