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Theo Mackeben: »Sinfonische Ballade« für Violoncello und Orchester

Die »Sinfonische Ballade« für Cello und Orchester von Theo Mackeben ist großes Klang-Kino, wie es wohl nur der filmerfahrene Mackeben erschaffen konnte – die Ballade ist eine wahre Entdeckung im Cello-Repertoire und wurde 1946 als ebenso anspruchsvolles wie prestigeträchtiges Werk mitten in Berlins Neubeginn uraufgeführt. Schon der Auftakt zieht mitten in das Werk hinein: Ein expressives Cellosolo breitet epische Melodiebögen aus, umspielt von den raffiniert gestuften und facettenreichen Klangfarben des Orchesters. Mackeben verbindet spätromantische Leidenschaft mit sinfonischer Power und einer packenden Erzählkunst, wie sie sonst nur im Kino zu erleben ist. Es gibt liedhafte, volksnahe Themen, tänzerische und rhythmisch belebte Zwischenspiele sowie virtuose Episoden, bei denen das Violoncello brilliert. Die »Sinfonische Ballade« ist ein musikalisches Abenteuer, das tief berührt und mit einem furiosen orchestralen Finale begeistert – ein echtes Konzert-Highlight.

 

– Guido Krawinkel

Theo Mackeben

Theo Mackeben war Musik mit Leib und Seele: Geboren 1897 in Stargard, brillierte er schon als Dreizehnjähriger am Klavier. Nach Studien in Köln und Warschau, tourte er als Pianist bis nach Holländisch-Indien – doch Berlin wurde seine Bühne. Hier…

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