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Arturo Márquez

1950 im mexikanischen Alamos geboren, verbrachte Arturo Márquez seine Schulzeit im kalifornischen La Puente. Er wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf und beherrschte schon als Kind das Spielen zahlreicher Instrumente. Es folgten Studien an der Musikhochschule in Mexico City, ein Stipendium für das Pariser Konservatorium und schließlich ein weiteres für das California Institute of Arts. Hatte sich Márquez, dessen Werke in Mexiko relativ schnell bekannt wurden, zunächst für zeitgenössische Kompositionstechniken interessiert, änderte sich das mit der Komposition von »Danzón No. 1« im Jahr 1992. Nun begann man auch international auf den mexikanischen Shootingstar aufmerksam zu werden, der den kubanischen Gesellschaftstanz mit westlichen Techniken verband. Seine Werke werden inzwischen überall auf der Welt aufgeführt. Sein »Danzón No. 2«, eines der meistgespielten mexikanischen Werke überhaupt, fand Eingang in eine Episode der Serie »Mozart in the Jungle«.

 

– Mirjam Schadendorf