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Marianne Crebassa

Der spektakuläre Aufstieg der französischen Mezzosopranistin in der internationalen Musikszene zeigt, dass sie sich auf der Opernbühne, im Konzertsaal und im Aufnahmestudio gleichermaßen wohlfühlt. Kürzlich wurde Marianne Crebassa bei den Victoires de la Musique als Opernsängerin des Jahres ausgezeichnet und erhielt den Solo Vocal Award bei den Gramophone Awards. Zu ihren nächsten Rollen gehören Woman in George Benjamins »Picture a Day Like This« an der Opéra Comique in Paris und am Grand Théâtre in Luxemburg. Im Konzertbereich tritt sie mit dem Chicago Symphony Orchestra in Verdis Requiem auf und geht mit der Philharmonie de Paris auf Tournee. Höhepunkte der letzteren Spielzeiten waren ihr Debüt in der Rolle des Romeo (»I Capuleti e i Montecchi«) an der Mailänder Scala sowie die Neuproduktion von Mahlers »Auferstehungssymphonie« beim Festival d’Aix-en-Provence unter der Regie von Romeo Castellucci. Vor kurzem sang Marianne Crebassa Beethovens 9. Symphonie unter der Leitung von Riccardo Muti mit den Wiener Philharmonikern, trat in der Rolle des Sesto in »La Clemenza di Tito« beim Festival d’Aix-en-Provence mit dem Ensemble Pygmalion auf und interpretierte die »Kindertotenlieder« beim Festival Radio France in ihrer Heimatstadt Montpellier. Zu ihren zahlreichen Opernauftritten zählen Cherubino (»Le nozze di Figaro«) an der Metropolitan Opera, Dorabella (»Così fan tutte«) an der Berliner und der Wiener Staatsoper, die Titelrolle in Offenbachs »Fantasio« an der Opéra Comique, Angelina (»La Cenerentola«) an der Opéra national de Paris und an der Scala sowie Mélisande (»Pelléas et Mélisande«) an der Berliner Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen war sie als Cecilio (»Lucio Silla«), Charlotte Kann in Marc-André Dalbavies »Charlotte Salomon«, Dorabella (»Così fan tutte«) und Sesto (»La Clemenza di Tito«) zu erleben. Konzerte und Rezitale führten Marianne Crebassa u. a. zum Orchestre National de France, dem Orchestre de Paris, den Wiener Symphonikern und der Staatskapelle Berlin. Sie trat in der Wigmore Hall, der Fundação Calouste Gulbenkian, dem Théâtre des Champs-Élysées und der Elbphilharmonie in Hamburg auf, war mit den Berliner Philharmonikern auf der Waldbühne und mit dem Philharmonia Orchestra bei den BBC Proms zu Gast. Anlässlich des 100. Todestages von Claude Debussy wurde sie von Daniel Barenboim eingeladen, Konzerte mit der Staatskapelle Berlin sowie ein Recital im Pierre Boulez Saal zu geben. Als Exklusivkünstlerin bei Erato hat sie inzwischen drei Alben veröffentlicht. »Oh, boy!« war den berühmten Hosenrollen von Mozart, Gluck und Gounod gewidmet, »Secrets« beinhaltet französische und spanische Melodien mit dem Pianisten Fazıl Say, und auch »Séguedilles«, erschienen 2021, ist von Marianne Crebassas iberischen Wurzeln inspiriert.

 

Stand: Oktober 2025

credit Simon Fowler Erato Warner Classics

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