Von 2010 bis 2013 studierte er Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste in Essen/Bochum.
Von 2014 bis 2017 war Raphael Dwinger Mitglied des Berliner Ensembles und arbeitete mit Regisseuren wie Claus Peymann, Robert Wilson, Manfred Karge, Franz Wittenbrink, Katharina Thalbach und Leander Haußmann.
Er spielte den „Leonce“ in „Leonce und Lena“ (Regie Mona Kraushaar) 2020 am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, stand in der deutschsprachigen Erstaufführung von „Die Turingmaschine“ (Regie Jean-Claude Berutti) am Theater im Zimmer in Hamburg auf der Bühne und arbeitete mehrfach mit Katharina Thalbach an der Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater Berlin zusammen, so 2018 in „Hase Hase“ (Regie Coline Serreau) und 2021 in „Mord im Orientexpress“ (Regie Katharina Thalbach).
Bereits 2011 realisierte er zusammen mit dem Regisseur und Autor Tobias Ginsburg nach 2 Jahren Recherche den dokumentarischen Theaterabend „Nestbeschmutzung“, in welchem sich Dwinger mit der Rolle seines Großvaters Edwin Erich Dwinger als Schriftsteller im Dritten Reich auseinandersetzt.
Des Weiteren wirkte er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit
Gemeinsam mit seinem engen Freund, dem Kabarettisten Maxi Schafroth, initiierte er die Spielfilm-Reihe „Preussens Gloria” (Regie: Christopher Schlierf). An der Realisierung dieser Reihe satirischer Historienfilme ist er als Drehbuchautor, Produzent und Darsteller mehrerer Hauptrollen beteiligt.
Seit 2018 ist Raphael Dwinger als freischaffender Schauspieler, Sprecher, Musiker und Autor tätig.