Zum Titelmotiv: Das Bildmotiv illustriert Johann Sebastian Bachs »Passacaglia und Fuge« und greift das musikalische Prinzip der Fuge auf. Die beiden nach hinten flüchtenden Formen stehen dabei für zwei Stimmen, die ein musikalisches Thema kontrapunktisch interpretieren. Das Logo repräsentiert ein drittes Element, das die Fugen-Abschnitte voneinander trennt und die Spannung erhöht.
Design: Frank Fienbork & Nicole Elsenbach
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    Der Leipziger Thomaskantor Johann Sebastian Bach gilt mit seinen Kantaten und Oratorien als der Repräsentant der protestantischen Kirchenmusik schlechthin. Zugleich ist er mit Werken wie "Das wohltemperierte Klavier", "Die Kunst der Fuge" und "Das…

    Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 582 (Orchesterfassung von Ottorino Respighi)

    1708 trat der 22-jährige Johann Sebastian Bach seine neue Stelle als Hoforganist und Kammermusiker am Hof des Herzogs Wilhelm Ernst in Weimar an. In den folgenden neun Jahren am Weimarer Hof komponierte Bach zahlreiche Orgelwerke, darunter auch die…

  • Kent Nagano Dirigent

    Der gebürtige Kalifornier Kent Nagano gilt als einer der herausragenden Dirigenten sowohl für das Opern- als auch das Konzertrepertoire. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Hamburgischen Staatsoper und…

  • Jan Lisiecki Klavier

    Jan Lisieckis Interpretationen und Technik zeugen von einer Reife, die seinem Alter weit voraus ist. Mit seinen 27 Jahren spielt der Kanadier jedes Jahr über hundert Konzerte auf den großen Bühnen der Welt und hat sich enge Beziehungen zu Dirigenten…




Konzertdauer: ca. 2 Stunden

Als »Schwarzbrot mit Austern und Kaviar« bezeichnete Edvard Grieg einmal seine Musik – höchst kunstvoll also, aber mit eindeutig norwegisch-folkloristischer Note. Sein Klavierkonzert verkörpert diesen einzigartigen Stil in Perfektion. Mit seinen virtuosen Klangkaskaden und träumerisch lyrischen Momenten zählt es zu den Paradestücken des jungen kanadischen Pianisten Jan Lisiecki. Umrahmt wird das Werk von zwei Kompositionen, die vom Standpunkt des 20. Jahrhunderts auf die Musik des Barock blicken. Als Rohstoff für seine Suite »Der Bürger als Edelmann« griff Richard Strauss auf höfische Unterhaltungsmusik von Jean-Baptiste Lully zurück und kleidete sie mit seinen eigenen kompositorischen Mitteln neu ein. In Ottorino Respighis Bearbeitung von Bachs Passacaglia und Fuge c-Moll entfaltet sich barocke Spiritualität in farbenprächtigen Klangfluten. Zwei unterschiedliche Ansätze, mit barocker Musiktradition umzugehen.