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Edward Elgar: »Enigma Variations« op. 36

Edward Elgar, zunächst als wenig angesehener Laienmusiker tätig, etablierte sich unter anderem mit seinem 1899 uraufgeführten Werk »Enigma Variations« neben Purcell zum bedeutendsten Komponisten Großbritanniens.

Die 14 Variationen porträtieren und karikieren einzelne Mitglieder seines Freundeskreises. So ist die erste Variation seiner Frau Caroline Alice gewidmet. Weiterhin werden Elgars Kammermusikpartner David Steuart-Powell, William Meath Baker, ein Landadeliger, der Deutsche August Johannes Jaeger und viele andere Freunde musikalisch charakterisiert. Die 14. Variation allerdings, monumental und majestätisch, gilt ihm selbst.

Mit den »Enigma Variations« schuf Elgar ein bis heute mysteriöses Werk. Das Thema seiner Variationen sei der Kontrapunkt zu einer äußerst populären Melodie. Da Elgar eindeutige Äußerungen darüber lebenslang vermied, bewahrt das Stück trotz jahrzehntelanger Spekulationen über die Melodie noch heute sein Geheimnis.

Edward Elgar

Wie Henry Purcell für die englische Musik des Barock und Benjamin Britten für die englische Musik der Moderne stehen, so gilt Edward Elgar (1857-1934) als der englische Vertreter der Musik der Spätromantik. Diese Einordnung ist gewiss vor allem…

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