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Edvard Grieg: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16

Zweifellos gehört das Klavierkonzert von Edvard Grieg weltweit zu den am häufigsten in den Konzertprogrammen anzutreffenden Beiträgen der Gattung „Klavierkonzert“. Mit Schumann als Vorbild wählte Grieg bewusst a-Moll als Tonart für sein Werk. Ebenfalls ein deutlicher Rückbezug auf den deutschen Romantiker ist die kaskadenhafte Eröffnung des 1. Satzes mit temperamentvoll abwärtsgerichteten Akkorden im Solopart. Melodische Floskeln aus norwegischen Volksliedern und folkloristische Rhythmen sind als typische Merkmale von Griegs nordischer Originalität zu werten. Bereits die Uraufführung des Konzerts war ein großer Erfolg. Mit seinem op. 16 wurde Griegs Bedeutung als norwegischer Komponist aufgrund der in diesem Werk deutlich betonten nationalen Charakteristika offensichtlich. Gleichzeitig stellt der Klavierpart mit seinen virtuosen Kadenzen eine große technische Herausforderung an jeden Solisten dar.

Edvard Grieg

Der in Bergen / Norwegen geborene Sohn eines vermögenden Kaufmanns und einer Pianistin studierte von 1858 bis 1862 am Leipziger Konservatorium Klavier und Komposition. Zu dieser Zeit gewann Edvard Grieg bei Konzerten des berühmten…

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