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Giuseppe Tartini: Konzert für Trompete, Streicher und Basso continuo D-Dur

Giuseppe Tartini (1692–1770), geboren in Piran, war Geiger, Komponist, Musiktheoretiker und eine prägende Musikerpersönlichkeit des 18. Jahrhunderts. Entgegen der von seinen Eltern vorgesehenen Priesterlaufbahn entschied er sich für die Musik, brachte sich im Kloster weitgehend autodidaktisch das Geigenspiel bei und wurde später Leiter des Orchesters der Basilika in Padua. Dort wirkte er als Virtuose und Gründer einer europaweit geschätzten Geigerschule. Sein Werk umfasst rund 150 Konzerte und 200 Sonaten für Violine; berühmt ist bis heute seine »Teufelstriller-Sonate«. Tartini gilt zudem als bedeutender Musiktheoretiker. Er starb 1770 in Padua. Ein Sonderfall in seinem Schaffen ist das Trompetenkonzert in D-Dur, die Umarbeitung eines früher entstandenen Violinkonzerts. Es zeigt stilistisch den Einfluss Vivaldis und Corellis, verbindet virtuose Solopassagen mit kantabler Expressivität und überrascht durch eine schriftlich fixierte Kadenz – Ausdruck von Tartinis musikalischem Innovationsgeist.

 

– Kai Marius Schabram

Giuseppe Tartini

Wer sich mit dem Leben und Werk des 1692 in Piran (Adriaküste) geborenen Violinisten, Komponisten und Musiktheoretikers Giuseppe Tartini befasst, wird bemerken, dass man es mit einem ebenso umtriebigen wie selbstbewussten Charakter zu tun hat. Seine…

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