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Gustav Mahler: Symphonie Nr. 7 e-Moll

Mahler vollendete seine 7. Symphonie im Jahre 1905. Schon ein Jahr zuvor hatte er die beiden "Nachtmusiken" komponiert, die übrigen Sätze folgten dann in unmittelbarem Anschluss an die Fertigstellung der sechsten Symphonie, der sogenannten "Tragischen". Auch wenn Mahler seiner "Siebten" kein eigenständiges Programm voranstellte, erkannten seine Zeitgenossen nichtsdestotrotz "eine Rückkehr ins Leben, zur Freude am Werden und Sein". Mahlers Hoffnung, dass sich sein Opus "in Folge seines heiteren Charakters als auch seiner verhältnismäßig kleinen Orchesterbesetzung" auf den Konzertpodien schnell durchsetzen würde, erwies sich als trügerisch. Der Mahler-Biograph Blaukopf machte dafür nicht zuletzt die Aufführungsbedingungen in den damaligen Konzertsälen verantwortlich. Auf Grund akkustischer Gegebenheiten hätten die "vielschichtigen Klangcollagen" entscheidend an Deutlichkeit verloren.

Gustav Mahler

Militärmusik und Trompetensignale, Naturlaut und Kuhglocken, Trauermarsch und Holzhammer - kaum eine Musik oder ein Instrument hat Gustav Mahler (geboren am 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen) in seinen Sinfonien ausgelassen. Darüber hinaus hat Mahler…

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