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Joseph Haydn: Symphonie Nr. 92 G-Dur Hob. I:92 »Oxford«

Um 1790 befand sich das Konzertleben mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Mehr und mehr trat das bürgerliche Konzert an die Stelle des Hofkonzertes, der öffentliche Musikmarkt an die Stelle des Mäzenatentums durch den Adel. Dieser Wandel zog für Komponisten grundlegende Konsequenzen nach sich. In ihren Werken hatten sie sich nun weniger am Geschmack oder den Wünschen eines bestimmten Auftraggebers als vielmehr am allgemeinen und breiten Publikumsgeschmack zu orientieren. Kein Komponist dieser Zeit hat es besser verstanden, dieser Tatsache Rechnung zu tragen und seine Werke auf dem sich ändernden Musikmarkt zu platzieren und zu verkaufen, als Josph Haydn. Dies gilt in besonderem Maße für seine Symphonien.

Joseph Haydn

"Eine Symphonie ist seit Haydn kein bloßer Spaß mehr, sondern eine Angelegenheit auf Tod und Leben", würdigte Johannes Brahms die musikalische Leistung Joseph Haydns, der in fast allen Gattungen bahnbrechende Werke schuf. Von der Emotionen fordernden…

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