Bertrand Chamayou hat sich ein umfangreiches Repertoire angeeignet und besticht durch seine Sicherheit, seinen Einfallsreichtum, seinen künstlerischen Ansatz und seine bemerkenswerte Beständigkeit in seinen Darbietungen. Er zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit als Pianist, Kammermusiker und Verfechter zeitgenössischer Musik aus.
Als besonders gefragter Interpret französischer Musik umfasst sein sehr breites Repertoire auch mehrere bedeutende Gesamtwerke, wie Ravels gesamte Klavierwerke, Liszts Études d'exécution transcendante und Années de pèlerinage oder sogar Vingts Regards sur L'Enfant-Jésus von Olivier Messiaen.
In dieser Saison tritt Bertrand Chamayou mit dem Orchestre National de France, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Orchestre National de Lille, dem Orchestre National de Montpellier, Orchestre de Chambre de Lausanne, mit Les Siècles in ganz Frankreich, Gothenburg Symphony, Singapore Symphony, Antwerp Symphony, Philharmonia Orchestra, BBC Symphony, Dresdner Philharmonie, Orchestre Philharmonique de Radio France, Atlanta Symphony, Orquestra Nacional de Espana, Orchestre de Chambre de Genève, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Danish National Symphony, Bergen Philharmonic, Bamberger Symphoniker und dem Euskadi Orchester.
Bertrand Chamayou ist in der Saison 2025/26 erneut in intensiver Zusammenarbeit mit Barbara Hannigan, Sol Gabetta, Antoine Tamestit, Leif Ove Andsnes und dem Belcea Quartett zu erleben:
Mit Barbara Hannigan: Duo-Konzerte mit Liedzyklen von Olivier Messiaen, Alexander Skrjabin und John Zorn, u.a. in der Wigmore Hall London, Muziekgebouw Amsterdam, Bozar Brüssel, Madrid, Wiener Konzerthaus, im Boulez Saal Berlin, Philharmonie Paris, Elbphilharmonie Hamburg, Concertgebouw Amsterdam, beim Prague Spring Festival und Palau de la Música Barcelona. Die Programme verbinden französische Moderne mit zeitgenössischer Vokal- und Klavierliteratur.
Mit Leif Ove Andsnes: Klavierduo-Abende mit Werken von György Kurtág und Franz Schubert, darunter das Rondo D 951, Allegro D 947 „Lebensstürme“, die Fantasie D 940 und ausgewählte Stücke aus Kurtágs Játékok. Auftritte u.a. Madrid, Oslo, Brüssel, Amsterdam, Dijon, im Boulez Saal Berlin, Musikverein Wien, Kölner Philharmonie, Liederhalle Stuttgart und Tonhalle Zürich.
Bertrand Chamayou tritt mit den renommiertesten Orchestern auf: den Wiener Philharmonikern, New York Philharmonic, den Orchestern von Cleveland, San Francisco und Pittsburgh, Chicago, Atlanta, Montreal, Wien und London, dem Orchestre de Paris, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre National de France und dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Rundfunkorchestern in München, Frankfurt, Köln und Kopenhagen sowie dem NHK Symphony Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra und Pierre Boulez und Sir Neville Marriner zu spielen und arbeitet mit Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Charles Dutoit, Mikko Franck, Santtu-Matias Rouvali, Krzysztof Urbanski, Philippe Herreweghe und Gianandrea Noseda, Philippe Jordan, Andris Nelsons, François-Xavier Roth, Tugan Sokhiev, Sir Antonio Pappano und Elim Chan.
Als hochgeschätzter Kammermusiker zählen zu seinen Partnern namhafte Künstler wie Sol Gabetta, Barbara Hannigan, Vilde Frang, Renaud und Gautier Capuçon, Leif Ove Andsnes, das Quatuor Ebène und Antoine Tamestit. Er engagiert sich sehr für neues Repertoire und hat auch mit Henri Dutilleux und György Kurtág sowie in jüngerer Zeit mit Thomas Adès, Bryce Dessner und Michaël Jarrell zusammengearbeitet, der ihm sein letztes Klavierkonzert widmete.
Bertrand Chamayou veröffentlichte eine große Anzahl sehr erfolgreicher Aufnahmen, darunter eine mehrfach ausgezeichnete Naïve-CD mit Musik von César Franck. Für seine Aufnahme der Klavierkonzerte Nr. 2 und 5 von Camille Saint-Saëns wurde er mit dem Gramophone Recording of the Year Award 2019 ausgezeichnet. Er ist der einzige Künstler, der fünfmal den renommierten französischen Victoires de la Musique gewonnen hat, hat einen exklusiven Plattenvertrag mit Warner/Erato und wurde 2016 mit dem ECHO Klassik für seine Aufnahme von Ravels Gesamtwerk für Klavier solo ausgezeichnet.
Bertrand Chamayou wurde in Toulouse geboren. Sein musikalisches Talent wurde schnell von dem Pianisten Jean-François Heisser erkannt, der später sein Professor am Pariser Konservatorium wurde. Er vervollständigte seine Ausbildung bei Maria Curcio in London. Er ist künstlerischer Leiter des Ravel Festivals, einem großen internationalen Festival zu Ehren von Maurice Ravel im wunderschönen Baskenland rund um Saint-Jean-de-Luz (Frankreich).
Stand: Juni 2026