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Manfred Honeck

Manfred Honeck hat sich als einer der weltweit führenden Dirigenten etabliert, dessen unverwechselbare und richtungsweisenden Interpretationen international große Anerkennung erfahren. Als Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra, wo sein mehrfach verlängerter Vertrag bis zum Ende des Saison 2027/2028 läuft, geht er in seine achtzehnte Spielzeit und prägt weiterhin mit großem Engagement und Leidenschaft die künstlerische Identität des Orchesters. Unter seiner Leitung wird das Orchester sowohl in Pittsburgh als auch im Ausland gefeiert und hat sich durch zahlreiche Tourneeauftritte als kultureller Botschafter der Stadt Pittsburgh etabliert. Gemeinsame Auftritte fanden in der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York ebenso statt wie in den bedeutendsten europäischen Musikmetropolen und bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, den BBC Proms, dem Musikfest Berlin, dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn und dem Grafenegg Festival. Letztes Jahr führte eine Festivaltournee durch neun europäische Städte. Die Reise begann bei den Salzburger Festpielen - wo man als einziges amerikanisches Orchester zu Gast war - und endete im Wiener Konzerthaus. Seine erfolgreiche Tätigkeit in Pittsburgh wird durch zahlreiche Aufnahmen für das Label Reference Recordings umfassend dokumentiert. Alle Einspielungen mit Werken von Beethoven, Brahms, Bruckner, Schostakowitsch, Strauss, Tschaikowsky und anderen erhielten eine Vielzahl an hervorragenden Rezensionen und wurden mehrfach für den Grammy nominiert. 2018 gewannen er und das Orchester den Grammy für "Best Orchestral Performance". Die jüngste Aufnahme, Requiem: Mozart's Death in Words and Music, erschien im August 2025. Bei seiner Konzeption dieser imaginären Totenmesse für Mozart, die dessen Requiem mit gregorianischem Gesang, Lesungen und weiteren seiner Werke kombiniert, ließ Manfred Honeck sich von Mozarts eigenen Gedanken über den Tod, seinem katholischen Glauben und den Wiener Traditionen des 18. Jahrhunderts inspirieren. In Österreich geboren, absolvierte Manfred Honeck seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien. Seine langjährige Erfahrung als Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters war nachhaltig prägend für seine Arbeit als Dirigent. Maßgeblich für seine Interpretationen ist die Entschlossenheit, sich tief unter die Oberfläche der Musik zu begeben. Seine Laufbahn begann er als Assistent von Claudio Abbado in Wien sowie als Leiter des Jeunesse Orchesters Wien. Anschließend wurde er als Erster Kapellmeister an das Opernhaus Zürich verpflichtet, wo er 1993 den Europäischen Dirigentenpreis erhielt. Er wirkte seither als einer der drei Hauptdirigenten des MDR Sinfonieorchesters Leipzig, als Musikalischer Leiter der Norwegischen Nationaloper, als Erster Gastdirigent des Oslo Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie sowie als Chefdirigent des Swedish Radio Symphony Orchestra in Stockholm. Im November 2023 wurde er von den Bamberger Symphonikern, mit denen ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet, zum Ehrendirigent ernannt. Manfred Honeck ist auch als Operndirigent gefragt. In seinen vier Spielzeiten als Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart dirigierte er Premieren von Opern von Berlioz, Mozart, Poulenc, Strauss, Verdi und Wagner. Gastspiele führten ihn unter anderem an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin, an die Königliche Oper in Kopenhagen, ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel und zu den Salzburger Festspielen. Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 übernahm er die musikalische Leitung der Neuinszenierung von Fidelio (Fassung 1806) am Theater an der Wien. Sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York im Herbst 2022, eine Wiederaufnahme von Mozarts Idomeneo, wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert. Jenseits des Dirigentenpults hat er eine Reihe von symphonischen Suiten konzipiert, die auf szenischen Werken basieren, darunter Janáčeks Jenůfa, Strauss' Elektra, Dvořáks Rusalka und Puccinis Turandot. Diese Arrangements, die er fast alle mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra aufgenommen hat, bringt er auch regelmäßig mit Orchestern auf der ganzen Welt zur Aufführung. Die neueste Bearbeitung, eine Symphonische Fantasie aus Strauss' Oper Arabella, fand 2025 ihre Premiere in Pittsburgh. Als Gastdirigent steht Manfred Honeck am Pult aller führenden internationalen Klangkörper, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Tonhalle- Orchester Zürich, Royal Concertgebouw Orchestra, London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom sowie die Wiener Philharmoniker. In den USA leitete er das Los Angeles Philharmonic, New York Philharmonic, The Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra und San Francisco Symphony. Er ist außerdem seit mehr als dreißig Jahren Künstlerischer Leiter der Internationalen Wolfegger Konzerte. In der Saison 2025-2026 nimmt er Mahlers Sinfonie Nr. 2 „Auferstehung“ und Bruckners Sinfonie Nr. 8 mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra auf und dirigiert im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Jubiläum der Vereinigten Staaten eine Vielzahl amerikanischer Orchesterwerke. Er ist auch darüber hinaus stark in den USA präsent und kehrt zum Chicago Symphony Orchestra, New York Philharmonic, San Francisco Symphony und zu Los Angeles Philharmonic zurück. Zu Ehren des 200. Geburtstags von Johann Strauß im Jahr 2025 standen dessen Werke im Mittelpunkt vieler seiner Konzertprogramme von Stockholm bis Bamberg, darunter das Jubiläumskonzert im Wiener Musikverein gemeinsam mit der weltberühmten Geigerin Anne-Sophie Mutter. Manfred Honeck wurde von mehreren US-amerikanischen Universitäten zum Ehrendoktor ernannt. Im Auftrag des österreichischen Bundespräsidenten wurde er mit dem Berufstitel Professor gewürdigt. Die Fachjury der International Classical Music Awards zeichnete ihn 2018 als "Artist of the Year" aus.

 

Stand: März 2026

credit Todd Rosenberg

Konzerttermine mit Manfred Honeck

  • Beethoven
    Mozart

    Isarphilharmonie
    • Dirigent

      Manfred Honeck

      Manfred Honeck hat sich als einer der weltweit führenden Dirigenten etabliert, dessen unverwechselbare und richtungsweisenden Interpretationen international große Anerkennung erfahren. Als Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra, wo sein…

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    • Sopran

      Christina Landshamer

      Mit ihrer Vielseitigkeit in unterschiedlichstem Repertoire ist Christina Landshamer eine weltweit gefragte Konzert-, Opernund Liedsängerin. Herausragende Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Manfred Honeck, Alan Gilbert, Marek Janowski oder Franz…

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    • Mezzosopran

      Catriona Morison

      Die in Berlin lebende schottische Mezzosopranistin Catriona Morison wurde 2017 durch den Gewinn des Haupt- und Liedpreises beim BBC Cardiff Singer of the World international bekannt. Seitdem hat sie sich als vielseitige Künstlerin mit einem breiten…

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    • Tenor

      Patrick Grahl

      Patrick Grahl war Mitglied des Thomanerchores und studierte anschließend an der Musikhochschule »Felix Mendelssohn Bartholdy « in seiner Heimatstadt Leipzig. Meisterkurse bei Peter Schreier, Gotthold Schwarz, Gerd Türk, KS Ileana Cotrubas und Prof.…

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    • Bass

      Franz-Josef Selig

      Franz-Josef Selig ist international einer der renommiertesten Sänger der Rollen des seriösen Bass-Fachs wie Gurnemanz, König Marke, Sarastro, Rocco, Osmin, Daland, Fiesco und Fasolt und an allen großen Opernhäusern der Welt, u. a. Bayerische…

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    • ( ... )
    • Ludwig van Beethoven: 1. Symphonie
    • Wolfgang Amadeus Mozart: »Maurerische Trauermusik«
    • Wolfgang Amadeus Mozart: »Laudate Dominum« aus »Vesperae solennes de Confessore«
    • Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626 (Fragment)
    • ( ... )
    Isarphilharmonie
  • Beethoven
    Mozart

    Isarphilharmonie
    • Dirigent

      Manfred Honeck

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      Christina Landshamer

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    • Ludwig van Beethoven: 1. Symphonie
    • Wolfgang Amadeus Mozart: »Maurerische Trauermusik«
    • Wolfgang Amadeus Mozart: »Laudate Dominum« aus »Vesperae solennes de Confessore«
    • Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626 (Fragment)
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    Mozart

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    • Dirigent

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