Mit seiner angeborenen musikalischen Sensibilität und seiner natürlichen Kunstfertigkeit hat der Pianist Mao Fujita bereits viele führende Musiker als eines dieser seltenen Ausnahmetalente beeindruckt, das sich in Mozart ebenso zu Hause fühlt wie im großen romantischen Repertoire. Anlässlich seines US-Debüts in der Carnegie Hall im Januar 2023 schrieb die New York Times: "Sobald seine Finger die Tasten berührten, tauchten Wellen von luftigem Filigran, schön geformt und vollendet, in fast ununterbrochenen Strömen auf.” Der in Tokio geborene Mao Fujita studierte noch am Tokyo College of Music, als er 2017 beim renommierten Concours International de Piano Clara Haskil in der Schweiz den Ersten Preis sowie den Publikumspreis, den Prix Modern Times und den Prix Coup de Coeur gewann, was ihn erstmals ins Blickfeld der internationalen Musikwelt brachte. Er war zudem Gewinner der Silbermedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb 2019 in Moskau, wo sein besonderes Klavierspiel von der Jury aus führenden Musikern besonders gewürdigt wurde. In der Saison 2025/26 setzt Fujita seine beeindruckende Reihe von Auftritten bei führenden Festivals und Konzerthäusern in Europa, Amerika und Asien fort, darunter die Salzburger Festspiele, Wien, Paris, Rom, Luxemburg, Hamburg, Dortmund, Gstaad, Warschau, Teneriffa, Lissabon, Kopenhagen, Lyon und Aix-en-Provence. Zudem geht er auf eine Rezitaltournee durch Nordamerika mit Konzerten in New York, Cleveland, Boston, Minnesota, San Francisco, Vancouver und San Diego. Weitere Höhepunkte der Saison sind Tourneen durch Asien und Europa mit der Filarmonica della Scala (Chung), der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (Järvi), dem Orchestre Philharmonique de Radio France (van Zweden) und dem Royal Philharmonic Orchestra (V. Petrenko). Darüber hinaus gibt er Debüts mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Toronto Symphony Orchestra, dem KBS Symphony Orchestra, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Danish National Symphony Orchestra sowie dem Orchestre de Chambre de Lausanne. Wiedereinladungen führen ihn zum Tschechischen Philharmonischen Orchester, zum Gewandhausorchester Leipzig, zu den Wiener Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse und dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. Fujita hat mit zahlreichen der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit zusammengearbeitet, darunter Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Elim Chan, MyungWhun Chung, Christoph Eschenbach, Daniele Gatti, Manfred Honeck, Jakub Hrůša, Marek Janowski, Andris Nelsons, Petr Popelka, Lahav Shani und Kazuki Yamada. Frühere Orchesterdebüts führten ihn zum Royal Concertgebouw Orchestra, zum Lucerne Festival Orchestra, zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, zu den Münchner Philharmonikern, zum hr-Sinfonieorchester, zur Los Angeles Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, dem National Symphony Orchestra in Washington, dem Philharmonia Orchestra, zum NHK Symphony Orchestra, zum Yomiuri Nippon Symphony Orchestra und zum Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Auch als gefragter Kammermusikpartner ist Fujita international aktiv – unter anderem mit Renaud Capuçon, Leonidas Kavakos, Emanuel Ax, Kirill Gerstein, Antoine Tamestit, Kian Soltani sowie dem Hagen Quartett. Fujita ist ein exklusiver Künstler von Sony Classical International. Im Oktober 2022 erschien sein mit Spannung erwartetes Debütalbum beim Label Sony Classical, eine Studioaufnahme von Mozarts sämtlichen Klaviersonaten, die für ihre transparenten Klangwelten und detailreichen Interpretationen einhellig gelobt wurde. Er hat den gesamten Sonatenzyklus beim Verbier Festival, in der Wigmore Hall und in den großen Konzertsälen Japans aufgeführt. Sein zweites Album beim Label Sony Classical, ein umfangreiches und ehrgeiziges Set mit dem Titel "72 Preludes", das sich mit den 24 Präludien von Chopin, Skrjabin und Yashiro beschäftigt, wurde im Herbst 2024 veröffentlicht. Fujita begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierunterricht und gewann 2010 seinen ersten internationalen Preis bei der World Classic in Taiwan. Er wurde Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie dem Rosario Marciano International Piano Competition in Wien (2013), dem Zhuhai International Mozart Competition for Young Musicians (2015) und dem Gina Bachauer International Young Artists Piano Competition (2016). Fujita ist seit der Spielzeit 24/25 Mitglied der Reihe „Junge Wilde“ des Konzerthauses Dortmund.
Stand: März 2026