Für seinen fesselnden, authentischen und inklusiven Zugang zum Dirigieren gefeiert, ist Petr Popelka seit der Saison 2024/25 Chefdirigenten der Wiener Symphoniker. Der Tscheche ist außerdem Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Radio-Symphonieorchesters Prag bis Ende der Saison 2025/26.
Schwerpunkt der Wiener Saison 2025/26 ist das 125-jährige Orchesterjubiläum der Symphoniker, welches im Oktober 2025 mit einem Festkonzert und anschließender Europa-Tournee begangen wird. Eine Asien-Tournee folgt im Frühjahr 2026. Neben diversen Auftritten im Wiener Konzerthaus und Musikverein führen Petr Popelka und die Wiener Symphoniker zudem ihr erfolgreiches Festival „Primavera da Vienna“ in Triest fort.
Weitere Höhepunkte der Saison sind seine Debüts mit den Berliner Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern und dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie die Rückkehr zum Chicago Symphony Orchestra, Cleveland Orchestra, Pittsburgh Symphony Orchestra und Gewandhausorchester. Mit der Tschechischen Philharmonie geht er zudem auf eine Sommerfestival-Tournee.
Petr Popelka ist auch ein gefeierter Operndirigent und wird mit den Wiener Symphonikern eine Neuproduktion von Strauß‘ (Sohn) „Fledermaus“ am Theater an der Wien herausbringen. Er leitet zudem eine „Tosca“-Serie an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und kehrt mit „Rusalka“ für die Opernfestspiele 2026 an die Bayerische Staatsoper zurück.
Frühere Debüts führten ihn u.a. zur Staatskapelle Berlin, Sächsische Staatskapelle Dresden, Bamberger Symphoniker, Tonhalleorchester Zürich, Swedish Radio Symphony Orchestra, Danish National Symphony oder NHK Symphony Orchestra. Zudem wurden bedeutende Festkonzerte für TV mit ihm produziert, bspw. das Konzert der Tschechischen Philharmonie zur Samtenen Revolution und das Nobelpreiskonzert mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Er gastierte außerdem u.a. am Opernhaus Zürich (Mozarts “Don Giovanni”), an der Bayerischen Staatsoper (Janáčeks „Káťa Kabanová“) an der Deutschen Oper Berlin (Wagners „Tristan und Isolde“), an der Semperoper Dresden (Schostakowitschs „Nase“) und am Theater an der Wien (Weinbergers “Schwanda”).
In der Saison 2019/2020 begann Petr Popelka seine Dirigierkarriere, nachdem er 2010 bis 2019 als stellvertretender Solo-Kontrabassist Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden war. Wenig später wurde er Chefdirigent des Norwegischen Rundfunkorchesters in Oslo (2020–2023). Er erhielt seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt Prag und in Freiburg.
Stand: August 2025