Josef Hundsbichler wurde 1996 in Wien geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren, bevor er 2008 zur Viola wechselte. Zunächst studierte er an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Getrud Weinmeister und Mario Gheorghiu und schloss schließlich sein Masterstudium bei Nimrod Guez an der Hochschule für Musik Würzburg ab. Weitere prägende künstlerische Impulse erhielt er unter anderen von Tabea Zimmermann, Avri Levitan, Gunter Teuffel, Roland Glassl, Jonathan Brown, Danusha Waskiewicz und Thomas Riebl. Wertvolle erste Orchestererfahrung sammelte Josef Hundsbichler als Solo- Bratscher im Gustav Mahler Jugendorchester (2019–2023), sowie von 2021 bis 2023 als Akademist im hr-Sinfonieorchester Frankfurt. Es folgten befristete Anstellungen als Vorspieler im hr-Sinfonieorchester, bei den Münchner Philharmonikern und zuletzt beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Darüber hinaus spielt er als Aushilfe in Orchestern wie dem Bayerischen Staatsorchester, den Wiener Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Münchner Rundfunkorchester (an der Solo-Position). Seit August 2026 ist er Teil der Bratschengruppe der Münchner Philharmoniker. Als Kammermusiker ist Josef Hundsbichler regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals – wie dem Pau Casals Festival (El Vendrell), dem Musethica International Festival (Zaragoza, Berlin), dem Festival le Bonheur Musical im Château de Lourmarin oder dem Weißensee Klassik Festival. In unterschiedlichen Formationen – etwa als Mitglied des Hamamelis Quartetts oder mit dem Frielinghaus Ensemble – hatte er Kammermusikauftritte unter anderen auch im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, beim Grafenegg Festival oder beim Bolzano Festival Bozen.